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Vanessa Baasch für WM nominiert

Preetz Vanessa Baasch für WM nominiert

Während die einen im Fußball-Fieber zittern und sich die anderen seelisch auf die olympischen Spiele vorbereiten, plant Vanessa Baasch minutiös die Fahrt zur Weltmeisterschaft der Mounted Games (MG). Die wird, vom 17. bis zum 24. Juli, in Wales ausgetragen. Die 19-jährige Preetzerin ist, zusammen mit Pony Escarda, für das Nationalteam nominiert.

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Sportlichkeit ist das "A und O" bei den Mounted Games, denn wenn Vanessa Baasch in vollem Galopp auf die quirlige Escada aufspringt, gewinnt sie wertvolle Zeiit im Wettrennen um den Sieg.

Quelle: Bunjes

Preetz. Platz drei und bestes Mädchen im deutschen MG-Championat 2011 war die bisherige Krönung von Vanessa Baaschs Karriere bei den rasanten Pony-Spielen, die in Wales zum regelrechten Nationalsport aufgestiegen und deshalb dort mit ihrer WM auch goldrichtig angesiedelt sind. Unter Nationaltrainerin Hanne Birreck aus Oyten/Niedersachsen treten in Vanessas Team Gina Geißler (18) aus Visselhövede mit Tatezi, Mark Skubatz (33) aus Hamburg mit Nils, Stefanie Albers (17) mit Nato und Bianca Freese (15) mit Sonador aus Achim sowie als Ersatzreiter Johannes Franke (24) aus Kiel im „Mutterland“ der Mounted Games gegen Reiter aus 17 verschiedenen Ländern an. Die Teilnehmer reisen zur 27. Mannschafts-WM sogar aus Australien und den USA an. Diese Mannschaften werden mit Leih-Ponies starten, während das deutsche Team seine Vierbeiner nach Großbritannien bugsiert: „Wir treffen uns drei Tage vor Championatsbeginn in Achim, Niedersachsen, um zusammen los zu fahren“, erzählt Vanessa, die ein Praktikum bei einem IT-Unternehmen macht und Pony Escarda unter anderem mit Dressur-Unterricht „wendig und rittig“ erhält, wie sie erzählt. Mit Wohnmobilen und dahinter gespannten Pferdeanhängern geht es nach Calais, um dort die Fähre nach Dover zu nehmen. Etwa fünf Stunden später kommt der Tross in Chepstow/Wales an, wo zunächst die Vorrunden ausgetragen werden.

Nur die besten sechs Teams reiten auf der „Royal-Welsh-Show“ um den Titel. Vanessa mutmaßt: „Unsere Mannschaft kann das A-Finale erreichen. Dass wir aber gegen die Favoriten England und Frankreich gewinnen, wird unmöglich sein.“ Für das Championat geht übrigens Familie Baaschs Urlaubsgroschen drauf. Alleine das Nenngeld für die Mannschaft kostet 2700 Euro, hinzu kommen Gebühren für Wohnmobil (1800 Euro), Fähre (220 Euro) und Benzin. Für Eintritt- und „Betreuungsgeld“ werden 450 pro Teilnehmer Euro gerechnet. „Wir hoffen auf einen Zuschuss von 1000 Euro vom MG-Verband sowie vom Landessportverband“, sagt Vanessa, deren größte Erfolge 2004 und 2005 die deutsche Paarmeisterschaft waren, 2004 die EM in Belgien (3.Platz, in der Gruppe U12), 2008 die EM in Deutschland (6 .Platz , U17) und 2010 die WM in der Schweiz (6. Platz, Offene Klasse).

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