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Lübeck will auf die große Handball-Bühne

Namensänderung Lübeck will auf die große Handball-Bühne

Schleswig-Holstein ist ein Handball-Land. Kiel und SG Flensburg-Handewitt bestätigen es mit ihren Top-Platzierungen in der Bundesliga jedes Jahr. Mittelfristig will ein dritter Verein ganz oben mitmischen. Der Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau änderte dafür zu dieser Saison extra seinen Namen.

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Unter neuem Namen wollen VfL Lübeck-Schwartaus Trainer Torge Greve (v.li.) und Manager Michael Friedrichs bald in einer Liga mit THW-Trainer Alfred Gislason und den Flensburgern Maik Machulla (Trainer) und Dierk Schmäschke (Manager) spielen.

Quelle: Jörg Lühn

Neumünster. „Wir spielen in Lübeck, die Geschäftsstelle ist in Lübeck, und natürlich wollen wir auch die Lübecker Wirtschaft erobern“, sagt Geschäftsführer Michael Friedrichs. Denn die braucht der Verein, um seine „Vision 2020“ zu wahrzumachen: Die Rückkehr in die Eliteklasse.

Als VfL Bad Schwartau gehörte der Verein zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga, spielte 18 Jahre im Oberhaus und feierte 2001 mit dem DHB-Pokalgewinn als SG VfL Bad Schwartau-Lübeck den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Ein Jahr später wurde die Spielgemeinschaft aufgelöst und die Bundesliga-Lizenz an den späteren HSV Hamburg übergeben. Die ehemals zweite Bad Schwartauer Mannschaft schaffte vor zehn Jahren den Aufstieg in die Zweite Liga.

Nicht zuletzt muss das Sportliche passen. „Der Unterschied zwischen Erster und Zweiter Bundesliga ist enorm“, sagte Trainer Torge Greve beim Handball-Treff der Vereinigung schleswig-holsteinischer Sportjournalisten, bei dem der VfL erstmals vertreten war. Trotz der Strategie der kleinen Schritte will der Verein einen früheren Aufstieg nicht ausschließen. „Aus meiner Sicht stellt sich die Frage in dieser Saison noch nicht. Aber sollten wir auf einem Aufstiegsplatz landen, wollen wir den Weg auch gehen“, kündigt Greve an.

Auf Zustimmung stößt das Vorhaben auch in Kiel und Flensburg. „Es ist schön, dass in Schleswig-Holstein auch andere Sportarten als Fußball präsent sind“, findet SG-Manager Dierk Schmäschke. Und THW-Trainer Alfred Gislason sagt: „Ich freue mich über jeden Erstligisten in Norddeutschland – das bedeutet weniger lange Auswärtsfahrten.“

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Ein Artikel von
Merle Schaack
Volontärin

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