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Im Halbfinale war Endstation

Volleyball Im Halbfinale war Endstation

Bei den Norddeutschen U20-Meisterschaften im Volleyball schlugen sich die vier schleswig-holsteinischen Vertreter am vergangenen Wochenende wacker. Zwar verpassten sie die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften, am Ende überwog aber zumeist die Freude über die eigene Leistung.

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Die Strander Jungs waren nicht mit allen Schiedsrichterentscheidungen einverstanden und mussten sich mit dem Spiel um Platz drei begnügen.

Quelle: Sonja Paar

Kiel/Geesthacht. Was den „Großen“ nicht gelang, glückte den etwas Jüngeren: Die U16-Junioren des Kieler TV sicherten sich mit Platz zwei das DM-Ticket.

 Gemeinsam mit den Meistern und Vizemeistern aus Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg wurden in den Hallen des Gymnasiums Elmschenhagen jeweils zwei Teilnehmer für die U20-DM ermittelt. Für Schleswig-Holstein gingen bei den Juniorinnen der Wiker SV und Kieler TV sowie bei den Junioren der SC Strande und Eckernförder MTV ins Rennen.

 Der Wiker SV unterlag zunächst erwartungsgemäß dem Abo-Meister Schweriner SC mit 0:2. „Die Schwerinerinnen trainieren täglich im Internat und haben dadurch natürlich einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil“, erklärte WSV-Trainer Jürgen Vogt. Im zweiten Vorrundenspiel besiegte der SH-Landesmeister die VG WiWa mit 2:0 und zog per 2:1-Zwischenrundensieg gegen Hamburgs Meister Niendorf ins Halbfinale ein. Ein weiterer Sieg hätte den Finaleinzug und das DM-Ticket bedeutet – doch Gegner Parchim erwies sich als zu stark (0:2). Im Spiel um Platz drei schlugen die Wikerinnen Landesrivale Kieler TV, der zuvor im anderen Halbfinale an Schwerin gescheitert war, mit 2:0. „Die Mädels waren gerade mal zu sechst und haben es dafür sehr gut gemacht. Das hat Spaß gemacht“, war Vogt mehr als zufrieden mit dem Abschneiden. Im Finale schlug Schwerin Parchim mit 2:0.

 Bei den Junioren schloss SH-Landesmeister SC Strande die Vorrunde nach einem 0:2 gegen Schwerin sowie einem 2:0 gegen Finkenwerder als Zweiter ab. Doch nach dem 2:0 in der Zwischenrunde gegen den EMTV war im Halbfinale gegen den späteren Sieger Eimsbüttel Schluss (0:2). Im Spiel um Platz drei schlug das Team von Trainer Matthes Behlen Finkenwerder erneut mit 2:0. „Natürlich wären wir gern zur deutschen Meisterschaft gefahren, aber Eimsbüttel und Schwerin waren einfach besser“, war Behlen nicht besonders enttäuscht.

 Froh, zum ersten Mal seit vier Jahren wieder dabei gewesen zu sein, war das Team aus Eckernförde. „Wir waren schon total stolz, auf Landesebene Zweiter geworden zu sein“, verriet EMTV-Trainer Axel Bürger. Dass im Spiel um Platz fünf gegen Warnemünde sogar noch ein 2:1-Sieg heraussprang, freute den Coach umso mehr. „Es war toll, wie meine Spieler in diesem dramatischen Spiel die Nerven behalten haben“, war Bürger am Ende leicht euphorisch.

 Euphorie herrschte auch bei den U16-Junioren des Kieler TV, die sich bei den norddeutschen Meisterschaften in Geesthacht mit Platz zwei das Ticket für die DM (7./8. Mai in Bitterfeld-Wolfen) sicherten. Der Vizelandesmeister gewann alle drei Vorrundenpartien und revanchierte sich per 2:1-Halbfinalsieg gegen Flensburg für das verlorene Landesfinale. Einzig im Endspiel musste sich das Team von Trainerduo Claus Köhler/Ali Hobst Schwerin mit 0:2 geschlagen geben. „Jetzt freuen wir uns auf die Spiele gegen die besten Teams Deutschlands“, sagte Köhler.

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