18 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Kerbers Chancen auf Platz eins gestiegen

Williams-Absage für Cincinnati Kerbers Chancen auf Platz eins gestiegen

Zwei Wochen vor Beginn der US Open hat die Tennis-Weltranglisten-Erste Serena Williams ihre Teilnahme am WTA-Turnier in Cincinnati wegen Schulterproblemen abgesagt. Die Olympia-Zweite Angelique Kerber kann dort die jüngere Williams-Schwester nach 183 Wochen an der Spitze der Weltrangliste ablösen.

Voriger Artikel
Langer und Prien strahlten um die Wette
Nächster Artikel
Wellingdorfer TV-Erfolg auf ganzer Linie

In Rio reichte es für Silber; sollte sich Angelique Kerber in Cincinnati den Titel holen, wäre sie Weltranglistenerste.

Quelle: Jeon Heon-Kyon/dpa

Cincinnati. „Die Entzündung in meiner Schulter ist weiter eine Herausforderung, aber ich versuche, so schnell wie möglich auf den Platz zurückzukehren“, sagte Williams nach ihrem Montagstraining (Ortszeit). In Cincinnati wäre die Amerikanerin in dieser Woche als Titelverteidigerin angetreten. Schon für Montreal Ende Juli hatte die 34-Jährige verletzungsbedingt abgesagt.

Kerber müsste gewinnen

Um Williams vom ersten Platz der Weltrangliste zu verdrängen, muss die Kielerin Kerber das mit 2,8 Millionen Dollar dotierte Turnier gewinnen. Wäre Serena Williams angetreten, hätte Kerber zudem darauf hoffen müssen, dass die Nummer eins nicht bis ins Viertelfinale vordringt.

In Rio hatte Kerber am Sonnabend das Finale gegen Sensations-Olympiasiegerin Monica Puig aus Puerto Rico verloren, aber Silber gewonnen. Williams war überraschend schon im Achtelfinale des olympischen Tennis-Turniers gescheitert. Für die Veranstaltung in Cincinnati hatte sie kurzfristig eine Wildcard beantragt. Ihren Platz im Hauptfeld nimmt nun die Japanerin Misaki Doi ein.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

Anzeige
Mehr zum Artikel
Olympia 2016
Foto: Für Angelique Kerber reicht es am Ende nur für Silber - trotzdem ein beachtlicher Erfolg für die Kielerin.

Eigentlich wusste Angelique Kerber, was sie in Drucksituationen machen muss. „Ruhe bewahren, mich auf mich konzentrieren, mein Tennis spielen.“ Doch im olympischen Finale gegen die Puerto Ricanerin Monica Puig gelang ihr dies im entscheidenden Moment nicht.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Aktuelle Sport News 2/3