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Langer und Prien strahlten um die Wette

Windsurf Cup-Finale Schönberg Langer und Prien strahlten um die Wette

Finale des Deutschen Windsurf Cups am Schönberger Strand: Der Wind spielte an der Seebrücke perfekt mit für vier Racings und zwei komplette Slalomeliminationen. Der deutsche Meister Vincent Langer konnte sich sowohl in der Disziplin Slalom als auch im Racing den Sieg sichern.

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Vincent Langer bewies auch am Schönberger Strand seine Ausnahmestellung.

Quelle: Thomas Burblies/Moritz Beck

Schönberg. Mit dem Gesamtsieg beim Finale krönte Langer eine sensationelle Saison: „Besser hätte es nicht laufen können!“ strahlte Langer. „Ich konnte alle DWCs, an denen ich teilgenommen habe gewinnen. Außerdem bin ich zum vierten Mal deutscher Meister geworden und konnte meinen Slalom Weltmeistertitel verteidigen. Ich bin super glücklich aber erschöpft. Nun freue ich mich auf die Erholung nach einer anstrengenden Saison.“

 Die vier Racings brachten spannende Positionskämpfe zwischen den Topfahrern Gunnar Asmussen (Flensburg), Nico Prien (Schönberg) und Vincent Langer. Gleich mehrfach wechselte die Führung zwischen den Kontrahenten. Am Ende konnte Langer seine Erfahrung ausspielen und drei der vier Wettfahrten gewinnen. Mit 2,1 Punkte sicherte er sich so überlegen den Sieg in dieser Disziplin. Der Flensburger Gunnar Asmussen bewies abermals, dass er nicht nur bei Starkwind zu den besten Windsurfern der Welt gehört, er sicherte sich einen Laufsieg und belegte mit 4,7 Punkten Platz zwei vor Lokalmatador Nico Prien (7,0).

 Bei bis zu sechs Windstärken wurden zwei komplette Slalom-Eliminationen ausgefahren. Auch hier setzte sich Langer am Ende durch. Aber er musste deutlich mehr kämpfen. Prien zeigte sich extrem stark und konnte Platz zwei erobern. Langer lag mit 3,7 Punkten knapp vor Nico Prien, der auf 4,0 Punkte kam.

 Mit seinen Siegen in den beiden Einzeldisziplinen dominiert Langer natürlich auch die Overall-Wertung. Prien sicherte sich auch hier den zweiten Rang. Er frohlockte: „Ich freue mich, dass es so gut gelaufen ist. Die Regatta in meinem Heimatrevier ist etwas besonderes für mich. Umso schöner, dass ich zu Hause in beiden Disziplinen einen starken Saisonabschluss erreichen konnte.“

 Bester Windsurfer in der Alterskategorie U-17 wurde der Kieler Kai Paustian. Schnellste Dame im Feld war die Amerikanerin Alara Baykent.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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