17 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Philipp Köster plant dritten WM-Streich

Windsurf-World-Cup Philipp Köster plant dritten WM-Streich

Das Siegerpodium vom letzten Tourstopp in Klitmöller ist gerade erst wieder eingepackt, schon steht der internationalen Windsurfszene 320 km südlich das ultimative Saisonhighlight ins Haus: Ab Sonnabend tummeln sich die weltbesten Windsurfer beim World-Cup auf Sylt.

Voriger Artikel
Wittorf stellt sich dem Umbruch
Nächster Artikel
Schalke stoppt Hamburger Heimserie

Am Sonnabend beginnt der Windsurf World Cup am Brandenburger Strand in Westerland auf Sylt.

Quelle: Frank Molter

Westerland. So dass Wetter will, zeigen rund 100 Fahrer aus 30 Nationen beim mit 120000 Euro dotierten Super Grand Slam ihr Können in den Disziplinen Waveriding, Slalom und Freestyle.

 Nach den temperaturtechnisch molligen Saisonstarts auf den Kanaren-Perlen Gran Canaria und Teneriffa musste sich die Windsurf-Elite zuletzt in Klitmöller warm anziehen. Sportlich heizte Topfavorit Philipp Köster seiner Konkurrenz ordentlich ein. In einer anderen Liga surfend, schnappte sich der junge Deutsche in der Königsdisziplin Waveriding den Sieg. Für den auf Gran Canaria lebenden 21-Jährigen ein besonderer Sieg: Erstens wurde er 2011 in dem dänischen Fischerdorf mit 17 Jahren vorzeitig Weltmeister. Und zweitens liegt er nun wieder an der Spitze des Gesamtklassements. Mit einem Sieg beim Sylter Meeting, das Philipp Köster 2012 erstmalig gewann und anschließend als „Wimbledon der Windsurfer“ bezeichnete, wäre ihm die dritte WM-Krone kaum noch zu nehmen.

 Köster&Co. werden sich in den ersten Tagen allerdings in Geduld üben müssen. Die Windvorhersage verspricht für sie nichts Gutes. Am Eröffnungswochenende soll zumindest der Startschuss in der Slalom-Konkurrenz fallen, in der der Kieler IFCA-Weltmeister Vincent Langer fehlen wird. Bei nur noch einem ausstehenden Event könnte hier tatsächlich schon ein neuer WM-Titelträger gekürt werden. So auch bei den Freestylern, für die Sylt der letzte Tourstopp ist.

 Im Waveriding der Frauen führt der Weg zum Titel wie gewohnt über die spanischen Zwillinge Daida und Iballa Moreno. Steffi Wahl aus Kiel peilt als Fünfte noch das Podest an. Der Kieler Waverider Leon Jamaer muss wie in Klitmöller passen. Der 25-Jährige laboriert noch an einer Fußverletzung, die er sich auf Gran Canaria zugezogen hatte. Klaas Voget aus Hamburg, Fünfter in Dänemark, will als Gesamtzehnter in der Welle auf Sylt „noch einmal voll angreifen.“

 Seit der Sylter World-Cup-Premiere 1983, als sich die deutsche Windsurf-Legende Jürgen Hönscheid noch in familiärer Atmosphäre zum Gesamtsieg katapultierte, ist die Veranstaltung zum Mega-Event mutiert. 35 Sattelzüge sind nötig, um das Equipment für das knapp 400 Meter lange Eventgelände am Brandenburger Strand auf die Insel zu schaffen, wo allabendlich im mit 20000 Watt beschallten Partyzelt der Bär steppt. Bis zum 4. Oktober werden rund 200000 Besucher erwartet. Wer nicht zu dieser Masse gehört, muss auf den Wassersport nicht verzichten. Ein neuer Livestream überträgt das gesamte World Cup Geschehen per LTE-Übertragung (featured.de/worldcupsylt) im Internet. Spezielle Live-Kamerasignale vom Board des Windsurfers und einem Ballon zeigen die Wettbewerbe aus einer ganz neuen und atemberaubenden Perspektive.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Bei SmartBets findest du alle Wettquoten und Buchmacher der 1. Bundesliga.
Mehr aus Aktuelle Sport News 2/3