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Wohld-Läufer trotzen dem Wetter

Auftakt Wohld-Läufer trotzen dem Wetter

Von stürmischen Winden blieben sie bei ihrem Auftakt ins neue Jahr verschont, doch erneut prüfte das Wetter, wer auch 2016 ein „wahrer“ Läufer sein will. 250 Sportler nahmen an der sechsten Winterlaufserie im Dänischen Wohld teil.

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Fast 250 Läufer ließen sich von Regen und Kälte nicht die Laune verderben und nahmen den ersten Lauf der Winter-Serie im Dänischen Wohld in Angriff.

Quelle: Jennifer Zornig

Altenholz. Regen, leichter Wind und Temperaturen knapp über Null machten den Start zur sechsten Winterlaufserie im Dänischen Wohld zu einer kalten, winterlichen Angelegenheit. Davon völlig unbeeindruckt ließen es sich jedoch knapp 250 Sportler nicht nehmen, ihre ersten Wettkampfkilometer durch Altenholz-Klausdorf zu absolvieren.

 Der Stimmung unter den Läufern tat der Zuschauermangel keinen Abbruch. Spätestens nach fünf Kilometern kam man schließlich wieder am Gemeindezentrum des TSV Altenholz vorbei, wurde vom Organisationsteam rund um Uwe Cizinski im Ziel willkommen geheißen oder mit Anfeuerungsrufen auf die zweite, abschließende Runde geschickt. Ebenso wie im vergangenen Jahr waren es Beek Hadler (Eckernförder MTV) und Sarah Dohse (USC Kiel), die von Cizinski als Erste im Ziel empfangen wurden. Die beiden Jugendlichen steigerten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich, benötigten für ihre fünf Kilometer 17:08 bzw. 20:34 Minuten, obwohl das Waldstück nicht leicht zu durchlaufen war. „Dort war es ganz schön glatt, da bin ich fast gegangen“, gestand die Preetzerin Dohse, die in diesem Jahr erstmals im Triathlon an den Start gehen will. „Das Schwimmen muss ich in den nächsten Monaten noch fleißig trainieren, aber hintenraus kann ich mit Radfahren und Laufen meine Stärken ausspielen“, erzählte die dreifache W14-Landesmeisterin.

 Einen weiteren Erfolg für den EMTV ließ wenig später Philipp Grotrian folgen, der nach 36:06 Min. über zehn Kilometer knapp vor Michael Wittig (Borener SV) in 36:17 Min. ins Ziel eilte. Anders als Marathonmann Wittig, der auf den langen Distanzen der folgenden Läufe der Serie A noch mehr als Favorit gezählt werden kann, nimmt Grotrian die neue Serie C mit dreimal zehn Kilometer in Angriff. Die beliebteste Serie blieb die auf Vielseitigkeit setzende Serie A mit den steigernden Distanzen über 10, 15 und 21 km. Organisationschefin Antje Cizinski fasste nach dem ersten Lauf ein äußerst positives Fazit: „ Über 70 Nachmeldungen am Veranstaltungstag haben uns bei diesem Wetter doch ein wenig überrascht. Die Freude darüber ist natürlich groß. Jetzt hoffen wir nur, dass bei den nächsten zwei Terminen vielleicht etwas schöneres Wetter ist.“

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