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Eine fette Herausforderung

Wohltätige Fatbike-Tour Eine fette Herausforderung

Uwe Blunck (57) aus Neumünster hat seine Sportkameraden Marco Kolmorgen (44, Neumünster), Michael Demski (55, Steinhorst) und Hilton Meneely (53, Kiel) schnell für das Projekt begeistern können. Das Quartett will Deutschland auf dem Fatbike durchqueren, und dabei für „Ärzte ohne Grenzen“ sammeln.

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Sie wollen mit dem Fatbike quer durch die Republik radeln. Von links: Uwe Blunck, Hilton Meneely, Logistiker Jochen Brinkmann, Michael Demski und Marco Kolmorgen.

Quelle: Jörg Lühn

Neumünster. „Ja, wir wollen das wirklich packen! Und am besten noch Geld für einen guten Zweck sammeln“, sagte Blunck. Denn neben dem Ausdauersport möchten die Sport-Enthusiasten Geld für die medizinische Nothilfe-Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ sammeln. „Die Idee entstand natürlich auf einer gemeinsamen Radausfahrt“, sagte Blunck und lachte: „Wo auch sonst?“

Das Fatbike ist ein Fahrrad, das für Extremsportler konzipiert ist. Das Luftvolumen der überdimensionierten Reifen dient als Federgabelersatz. Wurzeln, Steine, Bordsteinkanten und Treppenstufen sollen keine Hindernisse mehr sein. Alles wird sprichwörtlich plattgemacht. Bis zu 4,8 Zoll (1 Zoll gleich 25,44 mm) beträgt der Reifendurchmesser. Die großen Stollen sorgen für entsprechenden Grip. „Wenn sich sportliche Leidenschaft mit sozialem Engagement verbinden lässt, bin ich selbstverständlich dabei“, sagte Kolmorgen.

80 Kilometer bereits getestet

Nach einer 80-km-Fahrt aus Neumünster nach Ratzeburg wurde die Idee einer Nord-Süd-Querung immer weiter vertieft. Ursprünglich wollte das Team mit dem Rennrad die Republik queren. „Dann haben wir schnell auf das Fatbike von Stevens umgeschwenkt“, sagte Blunck. Zum Training trifft sich die Gruppe häufig in den stillgelegten Kiesgruben, Wäldern und auf einigen Erhebungen, um Kondition für die Crosstour zu tanken. „Mich reizt jede Form der Fortbewegung auf dem Rad, das Fatbike hat die Grenzen dieser Art der Fortbewegung noch einmal verschoben“, sagte Demski.

Unterstützt werden die Ausdauersportler von einigen lokalen Sponsoren. Das Begleitfahrzeug steuert Jochen Brinkmann. „Ich sorge für die gute Laune“, sagte er. Denn während Blunck, Demski, Hilton und Kolmorgen ihre 15 kg schweren Räder nur mit dem Nötigsten ausstatten, kümmert sich Logistiker Brinkmann um Unterkünfte sowie Gepäcktransport, Verpflegung und Materialversorgung. Starttermin ist der 8. Juli. Über das soziale Netzwerk Facebook ( „Ganz Fatbiken durch Deutschland“) soll vor, während und nach der Tour berichtet werden. „Jetzt hoffen wir, noch andere Firmen für unser Projekt begeistern zu können“, sagte Blunck.

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