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Pflichtsieg der Canes über die Huskies

American Football Pflichtsieg der Canes über die Huskies

Die Kiel Baltic Hurricanes konnten am Sonnabend mit der Bürde des unbedingten Erfolgszwangs belastet, das vorletzte Auswärtsspiel der GFL (German Football League) bei den Hamburg Huskies vor 1200 Zuschauern mit 31:19 (14:6, 17:6, 0:0, 0:7) gewinnen, zeigten aber zwei Gesichter.

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Ein Trumpf, der stach: Für die Kiel Baltic Hurricanes war Runningback Christopher McClendon in Hamburg einer der Matchwinner.

Quelle: Uwe Paesler (Archiv)

Hamburg. Doch wenigstens erfüllten sie die Mindestvorgabe für das eventuell noch mögliche Erreichen des zweiten Tabellenplatzes und damit des Heimrechts im ersten Playoff-Match. Im ersten Quarter zeigte sich die Klasse des Huskies-Quarterbacks Jerry Lovelocke, der die Passabwehr der Gäste ein ums andere Mal überlistete. Aber die Canes hatten Runningback Christopher McClendon in ihren Reihen, ein Trumpf, der stach. Der US-Amerikaner tankte sich machtvoll zur frühen Führung, seinen Touchdown erhöhte der sichere Kicker Florian Dannehl zum 7:0. Aber Lovelocke konterte mit einem Gewaltpass, der in den Händen von Diego Sanchez zum 6:7-Anschluss landete, der PAT wurde geblockt. Für Kiel scorte schließlich Lukas Rehder in Zusammenarbeit mit Dannehl die 14:6-Führung zum ersten Seitenwechsel.

Zur Halbzeit zogen die Wirbelstürme davon

Die Huskies kamen jetzt wieder besser ins Match, verkürzten durch Jonathan Senger auf 12:14; die versuchte Conversion wurde vereitelt. Daraufhin aber zogen die Wirbelstürme davon: Ein Interception-Return-Touchdown durch Brandon LeBeau, ein Fieldgoal von Dannehl und ein erneuter Sechs-Zähler-Erfolg durch Quarterback Logan Schrader brachten den 31:12-Halbzeitstand ein. Im dritten Abschnitt suchten die Hanseaten mit aller Kraft, das Blatt zu wenden. Vergeblich – denn die Kieler Abwehr stand als „grüne Wand“. In den Reihen der Platzherren mehrten sich verletzungsbedingte Ausfälle sowie auch die Raumstrafen wegen diverser Fouls. Allerdings stotterte jetzt bei den Canes der Angriff, Punkte kamen nicht auf die Anzeigetafel. Spielmacher Schrader stand, was das Passspiel angeht im Schatten seines Gegenübers. Nach dem letzten Seitenwechsel gelang so den Huskies durch Lovelocke noch ein spektakulärer Touchdown, der sein Team zur Schlussoffensive aufstachelte. Der Unglücksrabe in vorentscheidender Situation war der Ex-Kieler Marvin Amankwah, der in der Endzone nach einem exakten Lovelocke-Pass das Leder schon in den Händen hatte, es aber durch die Finger schlüpfen ließ. „Am Ende des Tages ist ein Sieg ein Sieg – das ist halt Football“, kommentierte Kiels Headcoach Marcus Herford lapidar. Der Pflichtsieg war eingefahren.

Hamburg Huskies – Kiel Baltic Hurricanes

1. Quarter: 0:7 Touchdown (TD) McClendon, PAT (Zusatzpunkt) Dannehl; 6:7 TD Sanchez; 6:14 TD Rehder, PAT Dannehl. 2. Quarter: 12:14 TD Senger; 12:21 TD LeBeau, PAT Dannehl; 12:24 Fieldgoal Dannehl; 12:31 TD Schrader, PAT Dannehl. 3. Quarter: keine Punkte. 4. Quarter: 19:31 TD Lovelocke, PAT Hamelmann.

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