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Der Höhenflug der Comets aus Kempten

Baltic Hurricanes Der Höhenflug der Comets aus Kempten

Titelverteidigung wird in diesen Tagen bei den Baltic Hurricanes ganz groß geschrieben. Auf der Kilia-Anlage geht es am Sonnabend (Kickoff: 16 Uhr) um den EFL-Bowl, das Endspiel in der European Football League. Gegner sind dann die Allgäu Comets. Und die sind zweifellos die „Shooting Stars“ der German Football League (GFL) aus dem Süden.

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Auf der Kilia-Anlage geht es am Sonnabend (Kickoff: 16 Uhr) um den EFL-Bowl, das Endspiel in der European Football League. Gegner sind dann die Allgäu Comets. (Archivbild)

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. „Ein Endspiel in einem europäischen Finale ist der größte Erfolg in unserer Vereinsgeschichte. Schade ist nur, dass der Weg in den Norden so weit ist. Viele Fans werden wir nicht mitbringen. Aber jeder Spieler wird 100 Prozent geben, um den Pokal mit nach Bayern zu bringen“, sagte Florian John. Der Pressesprecher der Kemptener ergänzte: „Auch wenn es im Norden flach wird, für uns geht es nur bergauf“.

In der Tat haben die Comets eine beeindruckende Geschichte im Gepäck. 1982 als Kempten Comets gegründet mit Spielern der in Memmingen und Augsburg stationierten US-Soldaten entwickelte sich der Club zunächst langsam. Über die Meisterschaft in der Bayernliga (2007), Regionalliga (2011) und der zweiten Liga (2012 und 2013) ging es im Vorjahr in die GFL-Südstaffel. Dazu John: „Das war schon ein besonderer Höhepunkt“. Der Weg ins Finale beim EFL-Bowl II führte die Allgäuer über die Badalona Dracs (Spanien) mit einem 48:13-Sieg und einem 62:0-Erfolg bei den Amsterdam Crusaders in den Niederlanden. Schon in diesen Spielen zeigte das Team von Headcoach Brian Caler guten Football. Dies unterstrichen die Caler-Mannen auch in der Südstaffel der GFL. Im zweiten Jahr in der höchsten Spielklasse haben sich die Allgäu Comets bestens etabliert mit fünf Siegen und zwei Niederlagen. Dabei treffen die Canes auf eine der stärkten Abwehrreihen der GFL. Im Schnitt ließen die Comets nur 10,7 Punkte zu. Damit eingerechnet ist auch die 14:40-Niederlage gegen die Unicorns in Schwäbisch Hall. Unglaublich stark ist die Passverteidigung mit den US-Boys Cody Smith und Colin Barries. Die ist dann in Kiel besonders gefordert.

Aber ohne einen geordneten Angriff können auch die Comets kein Spiel gewinnen. Darum haben sie mit Cedric Townsend einen erfahrenen Spielmacher verpflichtet. „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit Cedric in der Lage sind, unseren Erfolg im Angriff auszubauen“, sagte Cheftrainer Caler. 17 Touchdown-Pässe an Matthew Green auf Christian Hafels, der bislang allein neun Sechspunkterfolge verbuchen konnte, gelangen ihm. Von 2010 bis 2013 spielte er bei den Franken Knights. Nach dem einjährigen Gastspiel bei den Calanda Broncos (Schweiz) kehrte er nun zu den Comets zurück.

Und wie schätzen die Allgäuer ihre Chancen ein? Dazu John: „Das Team fliegt am Sonnabend nach Hamburg und wird dort von unserem Bus abgeholt. Kiel in Kiel zu schlagen, wäre der Hammer. Die Tagesform wird entscheiden“.

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