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Playoff-Fieber erreicht das Allgäu

Canes gegen Comets Playoff-Fieber erreicht das Allgäu

Am Wochenende bricht in der German Football League (GFL) das Playoff-Fieber aus. Die acht besten Teams ermitteln im K.o.-System die Halbfinal-Paarungen. Dabei müssen die Baltic Hurricanes als Drittplatzierter der Nordgruppe die weiteste Reise antreten: Am Sonntag sind sie zu Gast beim Süd-Zweiten, den Allgäu Comets. Kickoff im Kemptener Illerstadion ist um 15 Uhr.

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Der überragende Comets-Quarterback Cedric Townsend wird am Sonntag im Fokus der Canes-Defense stehen.

Quelle: imago/foto2press

Kiel. Die 1982 als Kempten Comets gegründete Truppe machte in dieser Punktserie ihrem Namen alle Ehre und legte in ihrem zweiten GFL-Jahr einen kometenhaften Aufstieg hin: Auf heimischem Rasen ungeschlagen, musste man sich nur dem Süd-Meister Schwäbisch-Hall und den Stuttgart Scorpions beugen. Beide ereilte aber im Allgäu eine entsprechende Retourkutsche. Das Team von Headcoach Brian Caler hat ähnliche Stärken wie die Canes. Quarterback Cedric Townsend zieht hinter dem sicheren Schutzwall der kräftigen Line-Männer ein prächtiges Passspiel über seine Receiver-Crew auf – allen voran über die Top-Scorer Matthew Green und Christian Hafels. So warf der US-Amerikaner 3462 Yards für 42 Touchdowns in 14 Spielen.

 Kiels Blake Bolles kann das zwar mit 4074 Yards für 51 Touchdowns in 12 Spielen toppen, aber Townsend ist gleichzeitig noch der beste Ballträger der Comets mit 1099 Yards per Lauf und acht Touchdowns. Ein ungemein gefährlicher Mann, auf den die Canes-Defense mehr als nur ein Auge haben muss. Ein weiterer Hochkaräter der Offense ist die „kubanische Rakete“ Yosley Povea; der Runningback ist latein-amerikanischer Zehnkampfmeister und trainierte sogar Sprints mit Usain Bolt. Noch ein Aktivposten ist Kicker Maximilian Feneberg, er verwandelt Fieldgoals auch aus über 40 Yards traumhaft sicher.

 Die Allgäuer verfügen über die beste Abwehrformation im Süden, stehen mit einem Score von 527:218 Punkten glänzend da. (Kiel 469:251). Ihre Defense Backs Cody Smith, Chris Ezeale und Niall Padden können so manchem Angreifer den Schneid abkaufen. Ein zwölfter Mann auf dem Feld: Das Publikum im Illerstadion ist für seine Fairness, aber auch für seine Lautstärke bekannt.

 Die Canes müssen sich also warm anziehen, denn der Gegner will sich für die 28:49-Niederlage im EFL-Bowl-Finale im Juni revanchieren. „Tatsächlich ist Revanche das Schlagwort, sobald hier über Football gesprochen wird“, berichtet Pressesprecher Florian John. „Der Stachel sitzt tief.“ Die Stimmung im Team ist „gelassen, fast ein bissel sehr entspannt“, so John. „Wir wissen um unsere Stärke, der Heimvorteil spielt keine so große Rolle. Es wird die Tagesform entscheiden.“

 Die Kometen müssen auf Receiver Stefan Hafels (Kreuzbandriss) verzichten, hinter dem Einsatz von Star-Runningback Kevin Conrath steht noch ein Fragezeichen.

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