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Selbstbewusstsein ist Chefsache

Baltic Hurricanes Selbstbewusstsein ist Chefsache

Mit den Kiel Baltic Hurricanes und den Berlin Rebels treffen am Sonnabend im Kilia-Stadion nach dem Kickoff um 16 Uhr zwei Teams aufeinander, die zwischenzeitlich hohe Erwartungen in der GFL Nord hatten: Die Platzherren peilten nach gutem Start Platz zwei und damit Heimrecht in den Playoffs an, die Gäste hofften auf das mit dem vierten Platz verbundene Erreichen der Ausscheidungskämpfe.

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Auf Canes-Linebacker Thiadric Hansen wartet gegen Berlin richtig viel Arbeit.

Quelle: Michael Zelter / Zelter Media Service

Kiel. Der Zug in die gewünschte Richtung scheint inzwischen jeweils abgefahren, beide aber gehen zumindest erhobenen Hauptes in die Endphase der Punktserie – die Canes verteidigten den EFL-Bowl, die Rebs lösten die Berlin Adler als Nummer eins der Hauptstadt ab. Theoretisch sind weder die Kieler aus dem Vizemeister-Rennen, noch die Charlottenburger völlig chancenlos, doch noch Vierte zu werden. So ist das morgige Duell kein Schaulaufen. Zudem stehen die Wirbelstürme in der Pflicht, die Vorstellungen gegen den Titelaspiranten Braunschweig (16:42) und vor Wochenfrist beim Bowl-Geheimtip Dresden Monarchs (20:52) vergessen zu machen und den Fans guten Sport zu liefern.

 An der Elbe bedingte ein dezimierter Kader die Pleite, das sieht nun auf heimischem Rasen besser aus. So sind die Passempfänger Colin Harms und Philipp Schulz wieder als alternative Anspielstationen für Quarterback Blake Bolles dabei. Verbessert sind auch die Line-Formationen, Quarterback-Jäger Aaron Boadu hat seine Sperre verbüßt und die Routiniers Oliver Beeck und Henning Knuth kehren auf ihre Plätze in der Offense Line zurück. Hier fällt jedoch weiter Center Kjell Rieck wegen einer Verletzung aus. Auch Receiver Julian Dohrendorf fehlt noch, er nimmt an einem Programm seiner Firma in den USA teil. „Die Stimmung im Team hellt sich auf, langsam heben sich die Köpfe wieder“, berichtet Hurricanes-Pressesprecherin Bettina Büll. „Der allgemeine Tenor ist: ,Jungs, jetzt Gas geben, reinhauen und den Leuten etwas bieten.’ Dabei ist sich jeder klar, der Gegner ist nicht ohne, die Rebels verfügen über ausgezeichnete Einzelspieler.“

 Mit Larry McCoy steht der beste Runningback der Liga in den Reihen der Berliner, 170 cm geballte Kraft und Explosivität. Die Canes-Linebacker um Ryan Newell, Jaques Huke oder Thiadric Hansen werden die Ärmel hochkrempeln müssen. Und jeder einzelne im Team will beweisen, dass man wieder in einer Drucksituation bestehen kann. „Berlin wird alles in die Waagschale werfen, um doch noch die Playoffs zu erreichen“, so Büll. Stephen Parker setzt auf harte, zielgerichtete Arbeit. „Es galt jetzt, unseren Rhythmus durch gute Trainingseinheiten wieder zu finden“, erklärt der Headcoach das Aufrichten des Selbstbewusstseins zur Chefsache.

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