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Canes konnten Druck souverän standhalten

Sieg gegen Hildesheim Canes konnten Druck souverän standhalten

Im Duell der Tabellennachbarn gewannen die Kieler Baltic Hurricanes am Sonnabend bei Aufsteiger Hildesheim Invaders mit 42:10 (14:0, 7:3, 0:0, 21:7).

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Die Baltic Hurricanes konnten sich in Hildesheim behaupten.

Quelle: Michael Zelter

Hildesheim. Angesichts des nominell leichten Restprogramms gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte (Hamburg, zweimal Düsseldorf und das Rückspiel gegen Hildesheim) ist dem Tabellenvierten die Qualifikation für die Playoff-Runde nun kaum noch zu nehmen. Die Invaders haben als direkter Verfolger bereits fünf Punkte Rückstand auf die Canes, die allerdings ihrerseits noch Rang eins oder zwei anpeilen, um im Viertelfinale der K.o.-Runde Heimrecht zu besitzen.

Obwohl der Mannschaft von Headcoach Marcus Herford mehrere Leistungsträger verletzungbedingt fehlten, kontrollierte sie die Partie von Beginn an. Die aufmerksame Defense als Kollektiv sowie die individuele Klasse im Angriff gaben den Ausschlag für die Gäste, die die anfängliche Konfusion in der Abwehr der Platzherren zu einer schnellen 14:0-Führung durch Touchdowns von Runningback Chris McClendon und Spielmacher Logan Schrader sowie zwei Zusatzversuchen von Florian Dannehl nutzten. Und als McClendon im zweiten Quarter mit dem zweiten seiner drei „Sechser“ sowie Dannehl auf 21:0 erhöhten, war das Match praktisch entschieden. Die Niedersachsen hatten an diesem Tag einfach nicht die Klasse, um den deutschen Meister von 2010 in Bedrängnis zu bringen.

Nach einem punktlosen dritten Viertel machten die Canes im Schlussdurchgang durch McClendon und zwei Touchdowns von Wide Receiver Xavier Mitchell (drei PATs Dannehl) alles klar.

Einziger Wermutstropfen in der überzeugenden Performance der Kieler waren die erneuten, vielen Strafen - ein Problem, das die Canes bereits durch die gesamte Saison begleitet. Neben einigen Fünf-Yards-Strafen mussten sie im Spielverlauf insgesamt viermal eine 15-Yards-Sanktion hinnehmen. Gegen die Invaders blieb das ohne Wirkung, doch spätestens in den Playoffs könnten solche Raumverluste fatale Folgen haben.

Coach Herford versprach, an diesem Defizit weiterhin intensiv zu arbeiten, war aber darüber hinaus vollauf zufrieden mit der Leistung seines dezimierten Teams. „In der Offense hatten wir nur zwölf Spieler zur Verfügung. Doch die haben einen tollen Job gemacht, während auf unsere Defense die gewohnt Verlass war“, sagte der 30-Jährige.

Hildesheim Invaders – Kiel Baltic Hurricanes 10:42 (0:14, 3:7, 0:0, 7:21)

1. Quarter: 0:7 Touchdown (TD) McClendon nach 5-Yards-Lauf, Zusatzversuch (PAT) Dannehl; 0:14 TD Schrader nach 44-Yards-Lauf, PAT Dannehl.

2. Quarter: 0:21 TD McClendon nach 14-Yards-Pass von Schrader, PAT Dannehl; 3:21 Fieldgoal über 21 Yards Besser.

3. Quarter: keine Punkte.

4. Quarter: 3:28 TD Mitchell nach 18-Yards-Pass von Schrader, PAT Dannehl; 3:35 TD McClendon nach 14-Yards-Pass von Schrader, PAT Dannehl; 10:35 TD Bullock nach 5-Yards-Lauf, PAT Besser; 10:42 TD Mitchell nasch 37-Yards-Pass von Schrader, PAT Dannehl.

Hauptschiedsrichter: Jörg Voigtländer (Leipzig) – Zuschauer: 1001.

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