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Bekommt Kiel ein neues Stadion?

Canes, Kilia und Möbel Kraft kooperieren Bekommt Kiel ein neues Stadion?

Ein neues Stadion in Kiel: das planen der Fußballclub FC Kilia und die Footballer der Baltic Hurricanes. Entstehen soll die Sportarena am Hassedieksdammer Weg in Kooperation mit Möbel Kraft.

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Noch ist es eine Vision. Doch der Grantplatz am Hasseldieksdammer Weg könnte bald eine Spielstätte für die Baltic Hurricanes werden.

Quelle: Paesler

Kiel. Wünsche, Träume, Visionen – davon sind in Kiel derzeit der FC Kilia und die Baltic Hurricanes beflügelt. Die Fußballer des Traditionsclubs und die Footballer des aktuellen deutschen Vizemeisters planen eine gemeinsame Sache. In Kooperation mit dem Möbel-Unternehmen Kraft steht ein neues Stadion in der Landeshauptstadt in der Planungsphase.

 „Ja. Es stimmt. Wir planen derzeit die Gründung einer Vermarktungs- und Betreibergesellschaft“, betonten Michael Braun, der Kilia-Vorsitzende, und Mario Lemke, Gesellschaftern der Canes-GmbH, unisono. Als Braun das Möbel-Unternehmen als Sponsor für seinen Fußball-Kreisligisten gewann, bedeutete dies eine Initialzündung. Im kleinen Rahmen wurde Kilia im Vorjahr zunächst eine Unterstützung zugesagt. Für weiterführende Planungen stimmten sich Braun und Lemke jetzt mit dem Möbel-Kraft-Vorstandsvorsitzenden Gunnar George (Bad Segeberg) ab.

 Zum Hintergrund: Das Unternehmen wird in Kiel ein Marktzentrum ansiedeln. Dabei handelt es sich um das Grundstück zwischen Westring, A 215 und Hasseldieksdammer Weg. Wo sich jetzt noch Kleingärten befinden, wird ein neuer Möbelmarkt entstehen.

 Braun: „Im Sinne einer künftigen Kooperation zwischen Möbel Kraft, Kilia und den Canes haben wir uns das Projekt auf die Fahne geschrieben. Es könnte ab 2014 auch Spielstätte der Canes werden.“

 Mit dem Bau des Projekts würden auch Parkflächen geschaffen, die sich für die künftige „Heimat“ des Football-Erstligisten anbieten. Lemke und Braun sprechen von einer Spielstätte für 6000 Zuschauer mit einem Verwaltungsgebäude sowie Umkleidekabinen und einem VIP-Bereich. Eine eigene Bewirtschaftung könnte eventuell von der Kilia-Restauration übernommen werden.

 Fakt ist: Der obere Bereich mit dem traditionsbehafteten Platz und der Uralt-Tribüne sowie der traditionelle Eingangsbereich blieben unangetastet. Die ersten Arbeiten würden den unteren Bereich betreffen. Zunächst stünden die Arbeiten am Erdreich an. Der so genannte untere Bereich des „Kilia-Geländes“ müsste aufgefüllt und mit einer Drainage gesichert werden. Darauf könnte die neue Spielstätte der Canes entstehen.

 Die weiteren Areale könnten die Trainingsplätze, die mit Kunstrasen eingedeckt werden sollen, einnehmen. „Nach vorläufigen Kostenschätzungen gehen wir von etwa drei Millionen Euro aus. Derzeit laufen Gespräche mit regionalen und internationalen Investoren“, bestätigte Lemke.

 Und wie sollen die Visionen umgesetzt werden? In Planung ist die Gründung einer Vermarktungs- und Betreibergesellschaft. Die Initiatoren Mario Lemke und Michael Braun wären nach eigenen Aussagen die Gesellschafter. Braun ist zuversichtlich: „Im Rahmen der gemeinschaftlichen Vermarktung beabsichtigen wir derzeit sechs Arbeitsplätze zu schaffen“.

 Unterstützung kommt derweil aus dem Kieler Rathaus. Tim Holborn, Leiter des Amtes Kommunikation, erklärte: „Die Landeshauptstadt freut sich über den Vorstoß der Baltic Hurricanes und des FC Kilia Kiel, in derart Weg weisender Art und Weise zusammen zu arbeiten. Es wäre toll, wenn es den Canes gelänge, eine Spielstätte zu schaffen, die einen regelmäßigen Spiel- und Trainingsbetrieb zulässt. Auch bei schlechtem Wetter.“

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