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Mit Disziplin gegen gefährliche Söldner

Playoff-Viertelfinale Mit Disziplin gegen gefährliche Söldner

Viertelfinale für die Kiel Baltic Hurricanes: Gegner im ersten Postseason-Heimspiel seit 2012 sind die Marburg Mercenaries (Sbd., 16 Uhr). Dass die „Söldner“ kein Freilos sind, ist allen Verantwortlichen bewusst. Canes-Headcoach Marcus Herford fordert daher von seinem Team vor allem Disziplin.

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Playoff-Bühne frei für die Canes: Vor allem die Defensive Line um Aaron Boadu (Nr. 4) ist im Viertelfinale gegen Marburg ob der Passstärke der Mercenaries gefordert.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Vergessen sind die beiden Niederlagen zum Abschluss der Nord-Serie. „Ich weiß eh nicht, warum alle so beunruhigt waren, ich bin es nicht“, sagt Herford. Das Wichtigste sei gewesen, gesund zu bleiben. „Aber ich hasse es zu verlieren. Also war das auch für mich nicht leicht.“ Optimismus und Vorfreude auf das Viertelfinale konnte auch der Kieler Sturm nicht trüben, dem das Mittwochtraining zum Opfer gefallen war. Am Donnerstag verpassten sich die Canes den letzten Schliff.

„Marburg hat die Fähigkeiten, uns in Schwierigkeiten zu bringen, wenn wir nicht abliefern“, sagt Herford. Gleich doppelte Gefahr für die Canes stellt Philip Lanieri dar, der als „herausragender Receiver“ (Herford) auch in der Defensive gefährlich ist, die Passverteidigung mit sechs Interceptions und neun verteidigten Pässen anführt. Aber auch Wide Receiver Nummer zwei, Robert Johnson, müssen die Canes im Auge behalten: Der US-Amerikaner fing an der Mississippi State University Pässe des heutigen Dallas-Cowboys-Quarterbacks Dak Prescott.

Das Mittel der Wahl dagegen heißt: Druck auf Quarterback Chad Jeffries. „Je mehr Druck wir in der Defensive Line aufbauen, desto einfacher ist es für jeden im Backfield“, sagt Herford. Ohnehin kommt den „Trenches“, den sogenannten Schützengräben zwischen Offensive und Defensive Line, große Bedeutung zu: „Sie werden der Schlüssel in diesem Spiel sein“, erklärt der Coach. „In der Defensive, damit ihr Quarterback nicht in der Pocket sitzen kann und sich in Ruhe seine Receiver aussucht, und in der Offensive, um die Räume für unseren Lauf zu öffnen.“

Ist die Defense erst mal stabil, könnte der Lauf über Chris McClendon einmal mehr der entscheidende Faktor werden. „Ja, unsere Offense basiert auf dem Lauf. Aber ich nehme das, was funktioniert“, sagt Herford. Gut möglich, dass die Canes durch die Luft zum Erfolg kommen, wo alles mit einer Gala McClendons rechnet. Quarterback Jared Stegmann jedenfalls ist wieder vollständig fit, auch wenn es „nach so einer Verletzung natürlich noch etwas dauert, bis der Rhythmus wieder da ist“, wie sein Headcoach sagt.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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