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Canes starten Football-Festwochen

Drei Heimspiele in Folge Canes starten Football-Festwochen

Mit dem Traditions-Match gegen die Berlin Adler beginnen am Sonnabend (Kickoff 16 Uhr, Kilia-Stadion) die Football-Festwochen der Kiel Baltic Hurricanes mit drei Heimspielen in Folge.

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Für die Canes stehen drei Heimspiele in Folge an.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Nach dem 30. Duell mit den Hauptstädtern folgen am 18. Juni das Nord-Derby gegen die Hamburg Huskies und am 25. Juni das mit Spannung erwartete Gastspiel des deutschen Meisters Lions Braunschweig. Beide Begegnungen finden während der Kieler Woche statt – ein Novum in der Bundesliga-Geschichte der Canes.

Doch zuvor gilt es, die 14:56-Schmach von Dresden zu tilgen. Nach der ebenso herben wie berechtigten (Selbst-)Kritik an dem Auftritt vor einer Woche in der sächsischen Landeshauptstadt haben die Kieler Spieler im Training viel geredet und geübt. Einigkeit herrschte bei dem Fazit, dass sich eine Vorstellung wie bei den Monarchs auf keinen Fall wiederholen darf. Headcoach Marcus Herford fand, wie immer nach schwächeren Spielen, zügig zu seiner Zuversicht zurück. „Natürlich waren die Jungs nach dem für uns peinlichen Spiel niedergeschlagen, aber sie haben in dieser Woche hart gearbeitet und sind bereit für die Adler. Ich habe im Training nichts Spezielles unternommen. Wir müssen die einfachen Fehler vermeiden, von denen uns in Dresden zu viele unterlaufen sind“, erläuterte der 30-Jährige.

Stellt sich die Frage nach den Ursachen für die einfachen Fehler. Sind es die durch die Trainerwechsel in der Vorbereitungsphase (noch) fehlenden Automatismen, die Geschäftsführer Gunnar Peter nach dem Dresden-Debakel geltend machte? Oder ist es der mangelhafte Einsatzwille, den die Spieler zerknirscht einräumten? Die Wahrheit liegt wohl in einer Mischung aus beiden Komponenten. Die nötige Kampfkraft am Sonnabend auf den Rasen zu bringen, dürfte die vergleichsweise leichteste Anforderung sein. Darüber hinaus sollte es der Defense gelingen, ihrem exzellenten Ruf in der German Football League wieder gerecht zu werden.

Bleibt das große Fragezeichen: Was kann, was wird der Angriff leisten, der sich bei den Monarchen besonders in der erste Halbzeit erschreckend konzeptionslos und unpräzise präsentierte? Im Blickpunkt steht naturgemäß Quarterback Logan Schrader, der bislang sein persönliches Wechselspiel zwischen guten und schlechten Darbietungen konsequent durchzieht. Nach dem Gesetz dieser Serie müsste der 23-Jährige am Sonnabend wieder in guter Form sein. Doch der Spielmacher kann es natürlich nicht allein richten. „Jeder muss Verantwortung für sein Aufgabengebiet übernehmen und auf dem Spielfeld umsetzen, was wir zuvor wir besprochen haben“, fordert Herford. „Das ist das Wichtigste.“

Da die Cheerleader der Canes am Wochenende an einer Meisterschaft im Harz teilnehmen, werden die Zuschauer in den Spielpausen von den Gastauftritten der Maniacs aus Elmshorn und der Hamburg Angels unterhalten.

Wir müssen die einfachen Fehler vermeiden, von denen uns in Dresden zu viele unterlaufen sind.

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Baltic Hurricanes – Hamburg Huskies
Foto: Hat großen Anteil am Aufschwung der Huskies: Quarterback Jerry Lovelocke.

Es ist kein normales Spiel in der Nord-Gruppe der German Football League: Wenn am Sonnabend (16 Uhr, Kilia-Stadion) die Kiel Baltic Hurricanes und die Hamburg Huskies zum elften Mal aufeinander treffen, liegt Brisanz in der Luft.

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