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Canes stehen im Playoff-Viertelfinale

GFL Canes stehen im Playoff-Viertelfinale

„Goldener“ Sonnabend für die Baltic Hurricanes: Mit dem 63:0 (21:0, 35:0, 7:0, 0:0)-Erfolg über den Tabellenletzten der Nordgruppe in der German Football League, die Düsseldorf Panther, haben die Kieler das Playoff-Viertelfinale der GFL vorzeitig erreicht.

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Christopher McClendon war von der Düsseldorfer Defense kaum zu bändigen.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Da die Hildesheim Invaders, der einzige Konkurrent um den letzten freien Platz für die K.o.-Runde, zuhause überraschend den Hamburg Huskies 28:30 unterlagen, ist das Nord-Quartett für den Kampf um die deutsche Meisterschaft nun komplett. Neben den Canes spielen noch der Meister und neue Spitzenreiter Lions Braunschweig sowie die Dresden Monarchs und die Berlin Rebels, die sich am Sonnabend 40:36 trennten, an den restlichen drei Punktspieltagen um die besten Plätze für das DM-Viertelfinale gegen die vier Top-Klubs aus der Südgruppe.

Mit dem 63:0 gelang den Hurricanes gegen den ehemaligen Rekordmeister der höchste Sieg in der gemeinsamen, 20-jährigen Bundesliga-Geschichte der beiden Traditionsklubs. Die noch punktlosen Düsseldorfer bestätigten insbesondere in der ersten Halbzeit, dass sie in dieser GFL-Saison nicht wirklich konkurrenzfähig sind. Erschwerend für die Gäste kam hinzu, dass sie schon im ersten Quarter mit Runningback Jeremiaha Gates ihren wichtigsten Angreifer verletzungsbedingt verloren.

Die Kieler hingegen machten von Beginn an deutlich, dass sie die Rheinländer keinesfalls auf die leichte Schulter nahmen. Mit einer in Abwehr und Angriff konzentrierten Vorstellung stellten die Platzherren mit einer 56:0-Führung bereits zur Halbzeitpause die Kräfteverhältnisse klar.

Hier finden Sie Fotos vom Match der Canes gegen die die Düsseldorf Panther.

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Erst als Headcoach Marcus Herford ab dem dritten Viertel diversen Spielern aus dem Nachwuchs und der zweiten Mannschaft Spielpraxis gab, verlief die Partie ausgeglichener, ohne dass die Kieler ihrem überforderten Gegner einen Punktgewinn gestatteten. Überragender Angreifer beim deutschen Meister von 2010 war Runningback Chris McClendon mit vier Touchdowns. Wide Receiver Valentin Godo gelang nach einem präzisen 49-Yards-Pass des erneut wurfsicheren Spielmachers Logan Schrader sein erster „Sechser“ der Saison.

„Wir haben eine der besten Trainingswochen des Jahres hinter uns und haben auch in der Favoritenrolle nicht in unseren Anstrengungen nachgelassen“, sagte Herford nach dem siebten Saisonsieg seines Teams. „Auch die Spieler aus der zweiten Reihe haben sich sehr stark präsentiert.“ An die Playoffs wollte der 30-Jährige trotz der vollbrachten Qualifikation noch keinen Gedanken verschwenden. „Wir haben noch drei Punktspiele vor uns und gehen wie immer Schritt für Schritt vor.“

Der Frust seines Düsseldorfer Kollegen Michael Wevelsiep hielt sich in Grenzen: „Durch Verletzungen und Urlaub hatten wir nicht genug Spieler. Die Panther befinden sich im Umbruch. Trotz der hohen Niederlage war dieses Spiel für uns ein Schritt nach vorn.“

Statistik

Kiel Baltic Hurricanes – Düsseldorf Panther 63:0 (21:0, 35:0, 7:0, 0:0)

1. Quarter: 7:0 Touchdown (TD) McClendon nach 66-Yards-Lauf, Zusatzversuch (PAT) Dannehl; 14:0 TD Häberlein nach 37-Yards-Lauf,  PAT Dannehl; 21:0 TD McClendon nach 6-Yards-Lauf, PAT Dannehl.

2. Quarter: 28:0 TD McClendon nach 41-Yards-Pass von Schrader, PAT Dannehl; 35:0 Brandon LeBeau nach Interception Return Touchdown über 47 Yards, PAT Dannehl; 42:0 TD Godo nach 49-Yards-Pass von Schrader. PAT Dannehl; 49:0 TD Mitchell nach 27-Yards-Pass von Schrader, PAT Dannehl; 56:0 TD Rehder nach 28-Yards-Pass von Schrader, PAT Dannehl.

3. Quarter: 63:0 TD McClendon nach 43-Yards-Lauf, PAT Dannehl.

4. Quarter: keine Punkte.

Hauptschiedsrichter: Thomas Denker (Weyhe) – Zuschauer: 1834.

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Ein Artikel von
Thomas Pfeiffer
Sportredaktion

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