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Harte oder harmlose Probe in Berlin?

Canes testen für Playoff Harte oder harmlose Probe in Berlin?

Das Heimspiel im Playoff-Viertelfinale der German Football League am 16. September gegen die Marburg Mercenaries steht fest, jetzt können die Kiel Baltic Hurricanes die beiden letzten Punktspiele zur Vorbereitung nutzen. Test Nummer eins steigt am Sonntag (15 Uhr) bei den Berlin Rebels.

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Canes-Quarterback Jared Stegman (Mitte) hat seinen Bänderriss im Fuß überwunden und ist wieder fit.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Welche Bedeutung das Match im Stadion Wilmersdorf noch hat, wird sich am Tag zuvor entscheiden, wenn die Dresden Monarchs die Cologne Crocodiles empfangen. Schlagen die Sachsen den rheinischen Aufsteiger, stehen die Rebellen als vierter Playoff-Teilnehmer hinter Meister Braunschweig, Kiel und Dresden fest. In diesem Fall hätte das Match in der Hauptstadt für beide Teams reinen Testspielcharakter. Gewinnt Köln am Sonnabend, müssen die Rebels den Champion von 2010 am Sonntag schlagen, um sicher zum zweiten Mal in der Klubgeschichte in die K.o.-Runde einzuziehen.

Quarterback Stegman braucht Spielpraxis

Canes-Headcoach Marcus Herford ist der Stellenwert des Auftritts in Berlin ziemlich egal. Der 31-Jährige will den Tabellenzweiten auf das Playoff-Viertelfinale „seriös vorbereiten“. Ein Balance-Akt wird das vorletzte Auswärtsspiel gleich in zweierlei Hinsicht. Zum einen soll der von einem Bänderriss im Fuß genesene Quarterback Jared Stegman Spielpraxis erhalten, ohne physisch überfordert zu werden. „Wir werden es vom Spielverlauf abhängig machen, wie lange er auf dem Platz steht“, erläutert Herford. Zum anderen sollen Akteure aus der zweiten Reihe zum Zuge kommen („Sie haben es verdient“), ohne jedoch die Stammspieler aus dem Rhythmus zu bringen.

Rebels haben sich kurzfristig verstärkt

Am 12. August gewannen die Hurricanes ohne Spielmacher Stegman durch ein Fieldgoal von Kicker Tim Albrecht in letzter Minute mit 30:28 gegen die Rebels. Auch wenn seit dem Hinspiel-Krimi nicht viel Zeit vergangen ist, so haben sich die Rebels doch auf einer zentralen Position verstärkt. Seit der vergangenen Woche ist Quarterback Terrell Robinson wieder in Berlin am Ball. Robinson hatte die Mannschaft im vergangenen Jahr zu ihrer ersten Playoff-Teilnahme geführt, sich zu Beginn der laufenden Saison jedoch aus familiären Gründen zurückziehen müssen.

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Ein Artikel von
Thomas Pfeiffer
Sportredaktion

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