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Canes wollen nicht in Falle tappen

DFL Canes wollen nicht in Falle tappen

Der psychologischen Falle, die dem Favoriten droht, wollen die Kiel Baltic Hurricanes auf jeden Fall entgehen, wenn am Sonnabend (Kickoff 16 Uhr) mit den Düsseldorf Panthern das abgeschlagene Schlusslicht der Nordgruppe in der German Football League ins Kilia-Stadion kommt.

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Am klaren 61:7-Sieg über die Panther im Juli 2015 hatte die Defense der Canes großen Anteil. In dieser Szene stoppt Yannick Pohl (am Boden) Juho Väisänen, Aaron Boadu (re.) eilt zu Hilfe.

Quelle: Paar

Kiel. Im zweiten Abschnitt der geplanten, fünfteiligen Siegesserie der Canes ist eine Blamage schlechterdings verboten. Denn jeder Punkt und womöglich auch das Touchdown-Verhältnis zählen im Endspurt der Punkterunde um die besten Startplätze für die Playoffs. Rein rechnerisch könnten die Hildesheim Invaders, die den Kielern vor einer Woche 10:42 unterlagen, noch immer an den Canes vorbeiziehen. Doch im Falle eines Sieges sowohl über die Panther als auch am 20. August bei den Hamburg Huskies hätte der deutsche Meister 2010 den zehnten Einzug in Folge in die Playoffs vorzeitig gesichert, sofern die Invaders heute gegen Hamburg und nächste Woche in Braunschweig verlieren. „Das wäre für uns ein wirklicher Meilenstein in der GFL“, sagte Canes-Geschäftsführer Gunnar Peter.

 Die beiden Begegnungen in der vergangenen Saison gegen die Panther dürfen durchaus als Maßstab herangezogen werden. Dem 64:10-Erfolg in der NRW-Landeshauptstadt folgte zwei Wochen später ein 61:7 im Kilia-Stadion. Zumal steht mit Wide Receiver Lukas Rehder nach ausgeheilter Schnittverletzung am Fuß ein wichtiger Angriffsspieler wieder zur Verfügung. Headcoach Marcus Herford machte deutlich, dass er einen Schlendrian jedweder Art nicht dulden wird. „Die Panther sind keineswegs harmlose Katzen. Wir respektieren jeden Gegner, und es gibt nicht den geringsten Anlass, in unseren Anstrengungen nachzulassen“, erläuterte der 30-Jährige. „Ich kann natürlich nicht in die Köpfe meiner Spieler reinschauen, aber ich gehe davon aus, dass jeder die nötige Einstellung mitbringt. Es darf gegenüber den jüngsten Spielen gegen die Berlin Rebels, Braunschweig und Hildesheim keinen Qualitätsverlust geben.“

 Auf die ersten drei Tabellenränge der GFL-Nordgruppe können die Canes keinen direkten Einfluss mehr nehmen, da sie die Vergleiche mit den führenden Klubs bereits absolviert haben. An diesem Wochenende könnte es einige wegweisende Verschiebungen geben, denn die Berlin Rebels (17:3 Punkte) müssen bei den Dresden Monarchs (15:5) antreten. Verliert der Spitzenreiter beim Dritten, könnten die Lions Braunschweig (17:3) an die Spitze rücken, denn ein Erfolg des Meisters beim Sechsten Berlin Adler (6:14) gilt als obligatorisch. Im Falle einer Niederlage würden die Rebels gar auf den dritten Rang abrutschen, denn im direkten Vergleich hätten die Dresdner nach dem 21:21 im Hinspiel die Nase vorn.

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