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Dem Sieger winkt das Playoff-Heimrecht

Dresden Monarchs - Canes Dem Sieger winkt das Playoff-Heimrecht

Am Sonnabend geht es im Top-Spiel der German Football League (GFL) zwischen Gastgeber Dresden Monarchs und den Kiel Baltic Hurricanes um mehr als nur zwei Punkte: Der Sieger zementiert den zweiten Tabellenplatz und das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale. Kickoff ist um 15 Uhr im Heinz-Steyer-Stadion.

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Im Hinspiel behielten Christian Engelmann (re.) und Silas Knoth die Punkte in Kiel.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. In der Elbmetropole wartet auf die Gäste eine gute Kulisse – man rechnet mit 3000 Fans – und ein bis in die Haarspitzen motivierter Gegner. Die Königlichen sind nicht nur heiß auf eine Revanche für die 17:21-Niederlage im Kilia-Stadion, sie wollen sich auch in der Nordgruppe als unanfechtbare Nummer Zwei hinter Überflieger Braunschweig positionieren.

 Davon träumen auch die Canes. Die mussten allerdings vom Spitzenreiter eine bittere Pille schlucken, beim 16:42 gegen die Lions landeten sie hart auf dem Boden der Tatsachen. Die Monarchs legten zuletzt eine Serie von vier Siegen hin und strotzen vor Selbstbewusstsein. Nach der Kiel-Pleite, für die Quarterback Clay Belton als Verantwortlicher herhalten musste, konnten sie mit Jake Medlock einen neuen Spielmacher verpflichten. Der schlug prächtig ein. „Es war schon ein Risiko, aber Jake passte sowohl sportlich als auch menschlich“, erklärt Robert Cruse. „So ist unsere Offense als Einheit sehr vorangekommen.“ Dresdens erfahrener Offense Coordinator hat hohe Erwartungen an das Duell: „Wir haben vor den Canes großen Respekt. Sie werden gut gecoacht, verfügen über ausgezeichnete Spieler und präsentierten sich gegen uns als schlagkräftige Einheit.“ Dennoch verbreiten die Platzherren Optimismus: „Alle sind fit, wir können in sämtlichen Mannschaftsteilen mit der Parade-Formation antreten“, so Cruse.

 Davon träumt Kiels Headcoach Stephen Parker, den ausgerechnet vor der richtungweisenden Partie Aufstellungssorgen plagen: „ Wir haben so einige Löcher zu stopfen.“ Geschäftsführer Gunnar Peter ist auch nicht glücklich: „Es gibt verletzungsbedingte Ausfälle und hinter wichtigen Akteuren stehen Fragezeichen.“ So wurde beim Training viel getestet, etliche Leute fanden sich auf neuen Positionen wieder. Am Rande der Trainingsanlage war Physiotherapeutin Maria Mai die meistbeschäftige Person. Auf einen Höllenjob jedenfalls bereitete sich die Defense unter Coach Dan Dish vor: Dresden verfügt nicht nur über eine exzellente Passempfänger-Crew, sondern kann mit Runningback Donald Russel auch eine Touchdown-Maschine aufbieten. Bei den Wirbelstürmen hinterließ auf dieser Position der verletzte Andreas Hofbauer eine große Lücke, die der gelernte Defense Back Bsharat Sharif nun nach Kräften zu schließen versucht. Eine weitere Option ist da Jarrell Davis, der auch als Receiver einsetzbar ist.

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