12 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Druck liegt bei den Canes

Derby in Hamburg Druck liegt bei den Canes

Die Punktserie der GFL (German Football League) neigt sich dem Ende zu, wegweisende Entscheidungen sind schon gefallen – für die Kiel Baltic Hurricanes läuft jedoch noch die ganz heiße Phase, wenn es am heutigen Sonnabend zum Nordderby bei den Hamburg Huskies kommt. Kickoff ist um 17 Uhr im Stadion Hammer Park.

Voriger Artikel
Canes stehen im Playoff-Viertelfinale
Nächster Artikel
Pflichtsieg der Canes über die Huskies

Ein Quarterback, der auch selber Punkte machen kann: Der Kieler Logan Schrader im Hinspiel auf dem Weg zum Touchdown.

Quelle: sp

Kiel. Der Fan-Tross der Wirbelstürme wird für Heimspiel-Atmosphäre sorgen und das Team nach vorn peitschen: Denn anders als die Platzherren sind die Canes zum Siegen verdammt. Allein ein Erfolg beim aller Abstiegssorgen ledigen Siebtplatzierten zählt, ein Ausrutscher wäre eine Katastrophe. Von den vier Playoff-Teilnehmern aus der Nordgruppe haben sie mit Hamburg, Hildesheim und Absteiger Düsseldorf das leichteste Restprogramm und die verschwindend geringe Chance auf den zweiten Platz.

Die Huskies jedenfalls gehen nach dem 30:28-Auswärtstriumph bei den Hildesheim Invaders mit richtig breiter Brust in die Partie. Dort verbuchten sie auch ohne US-Runningback Kyle Harbridge 300 Yards über Laufspiel, knapp die Hälfte davon erzielte der ungemein bewegliche Quarterback Jerry Lovelocke, der sich regelmäßig behände seiner Bewachung zu entziehen weiß – da kommt ein Höllenjob auf die Canes-Defenseline und die Laufverteidigung zu. Denn auch Runningback Marvin Stüdemann versteht sein Metier und linkte die Invaders-Defense für 95 Yards.

Dennoch, bei der Qualität der Kieler Abwehr („The Green Wall“) setzt niemand ernsthaft auf die Huskies. Natürlich warnt Headcoach Marcus Herford vor Euphorie: „Wir dürfen die Huskies nicht unterschätzen, so ein Duell zwischen Teams, die sich so gut kennen, motiviert immer. Und Hamburg hat durch den Sieg über die Invaders Aufschwung erhalten.“ In den Köpfen der Spieler muss das fest installiert, jedes Fünkchen Überheblichkeit ausgelöscht sein.

Es ist das dritte Aufeinandertreffen der Saison. Das Europa-Pokal-Gruppenspiel im Hammer Park im April gewannen die Canes noch 61:33 nach holperigem Start. Reichlich Punkte gab es auch beim 52:49-Hinspielsieg, als Gäste-Spielmacher Lovelocke seine Trickkiste öffnete und die Kieler Passabwehr düpierte. Dass das nicht wieder vorkommt, dafür sorgt Defense Coach Neil Harrell. „Mit ihm gab es eine exzellente Entwicklung, das bewiesen die letzten Matches“, betont der Headcoach. Und die Spieler wissen um die Herausforderung, Sieg um jeden Preis. „Wir hatten wirklich gute Trainingseinheiten, jeder leistete harte Arbeit“, so Herford. „Alle sind fit, nur hinter dem Einsatz von Xavier Mitchell steht noch ein Fragezeichen“. Sollte der US-Passempfänger geschont werden, hat Quarterback Logan Schrader mittlerweile auch von Benedikt Englmann über Paul Häberlein und Lukas Rehder bis Lennart Stolina zahlreiche Alternativen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
Mehr zum Artikel
German Football League
Foto: Kiels Runningback Christopher McClendon (Mitte) will gegen die Hildesheim Invaders erneut zum Touchdown laufen.

Zum letzten Heimspiel der regulären Punktrunde in der GFL (German Football League) empfangen die Kiel Baltic Hurricanes am Sonnabend (Kickoff 16 Uhr) im Kilia-Stadion die Hildesheim Invaders. Mit den Eindringlingen aus Niedersachsen stellt sich ein selbstbewusstes Team auf dem Traditionsrasen vor.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten: Baltic Hurricanes 2/3