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Lions zeigen Canes die Grenzen auf

Football GFL Lions zeigen Canes die Grenzen auf

Es bleibt dabei – die Braunschweig New Yorker Lions sind in der GFL das Maß aller Dinge. Am Sonnabend konnten sich rund 2200 Zuschauer im Kilia-Stadion davon überzeugen, als die Baltic Hurricanes beim 16:42 (10:7, 0:7, 0:21, 6:7) Federn lassen mussten.

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Die Braunschweiger waren am Sonnabend eine Nummer zu groß.

Quelle: Zelter

Kiel. Vor der Pause sah noch alles ganz passabel aus. Zum ersten Seitenwechsel lagen die Platzherren in Front. Ein Fieldgoal und ein Touchdown durch Quarterback Blake Bolles, der seine Bewacher mit einem Bauerntrick verlud, ließ Kiels Anhang hoffen. Dann aber kam der Eurobowl-Sieger mehr und mehr in Fahrt und spielte seine Qualitäten aus. Spielmacher Casey Therriault ist ein wahrer Hexer, seine Offense war einfach kaum zu stoppen.

Oft war die Canes-Abwehr mit dem druckvollen Laufspiel schlicht überfordert. Auch das Passspiel, besonders über den hochgewachsenen Anthony Dablé, war vom Feinsten. Die Gäste kamen mit drei, vier Spielzügen in Schlagdistanz und vollendeten nach der Pause fast jeden Angriff mit einem Touchdown. So störten auch Quarterback-Sacks von Philipp Knoth, Ryan Newell oder Joseph LeBeau kaum den Angriffsfluss der Lions.

Durchaus gute Szenen hatten Tyler Davis, dem eine tricky Touchdown zum 16:35 gelang, und seinem Cousin Jarrel Davis, der seine Klasse aufblitzen ließ. Tyler stand auch in der Defense seinen Mann, jedoch waren die Braunschweiger in beiden Formationen einfach eine Nummer zu groß. Die beiden Touchdowns der Canes wurden hart erarbeitet, der Meister bot aber eine Football-Gala.

Punkte für Kiel durch Touchdown: Blake Bolles, Tyler Davis; durch PAT: Paco Varol.

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