16 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Dresden Monarch entzaubern die Hurricanes

GFL Dresden Monarch entzaubern die Hurricanes

Enttäuschung bei den Baltic Hurricanes: Die Kieler Footballer verloren ihr GFL-Match bei den Dresden Monarchs am Sonnabendnachmittag deutlich mit 20:52 (14:14, 0:14, 0:14, 6:10) und verspielten damit vor 2320 Fans mit hoher Wahrscheinlichkeit die Chance auf den zweiten Tabellenrang und Heimrecht im Playoff-Viertelfinale.

Voriger Artikel
Dem Sieger winkt das Playoff-Heimrecht
Nächster Artikel
Canes kämpfen um ihre letzte Chance

Benedikt Engelmann und Monarchs 22 Adam Lary

Quelle: Birgit Krauch

Dresden. Dabei konnten die Gäste nur mit einem Rumpfteam antreten, zu viele Ausfälle dezimierten den Kader. Eine große Baustelle war da die Offense Line, die zweite Garnitur arbeitete dort nach Kräften, konnte mit zunehmender Spieldauer jedoch Quarterback Blake Bolles oft nicht den nötigen Schutz verschaffen. Dennoch, die Kieler gingen mit 7:0 in Front. Es regnete überm Dresdner Heinz-Steyer-Stadion Hunde und Katzen, als Runningback Sharif Bsharat sich durchsetzte und das Leder über vier Yards zum Touchdown trug. Paco Varol kickte den PAT, 7:0 für die Canes.

Sofort zeigten die Monarchs ihre Qualitäten, ihr agiler Spielmacher Jake Medlock sorgte selbst mit einem 8-Yards-Lauf für den Ausgleich. Noch einmal punkteten die Wirbelstürme: Mit diversen Kurzpass-Aktionen über Tyler und Jarrell Davis sowie einem 50-Yards-Run von Jarrell Davis kamen sie in Schlagdistanz. Ein 10-Yards-Pass auf Jonas Brix, der sich geschickt freilief und der Kieler Anhang jubelte - Touchdown Hurricanes! Varols PAT saß, die Gäste hatten sich die Führung zurückgeholt. Die prompte Dresdner Antwort war ein 75-Yards-Lauf von ihrem Star-Runningback Donald Russell, der sich wie eine Urgewalt bis in die Kieler Endzone durchtankte. Jan Hilgenfeldt, der beste Kicker der Liga, sorgte für den PAT und den 14:14-Ausgleich. Damit hatten die Norddeutschen ihr Pulver verschossen, die Königlichen zogen sämtliche Register und spielten ihre Überlegenheit aus. Während Canes-Spielmacher Bolles meistens auf der Flucht war – Sebastien Sejean und Damien Craig Donaldson waren neben Paul Krems seine ständigen Jäger – zog sein Kollege Medlock seine Spielzüge fast unbehelligt durch.

Kiels Star-Receiver Tyler Davis erfreute sich einer Doppelbewachung und konnte nicht viel ausrichten. Nicht viel ausrichten konnte auch die Canes-Defense gegen das Monarchs-Offense-Feuerwerk, während die Sachsen Kiels Offense im Griff hatten. Erst in der Endphase gelang Jarrell Davis ein fulminanter Touchdown-Run über 83 Yards zum 20:52-Endresultat. Damit rutschen die Canes auf den dritten Rang ab.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten: Baltic Hurricanes 2/3