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Hurricanes mühen sich zum 27:9-Pflichtsieg

GFL Hurricanes mühen sich zum 27:9-Pflichtsieg

So richtig glanzvoll war es nicht, was die Kiel Baltic Hurricanes bei ihrem finalen Auftritt in der Punktrunde der German Football League (GFL) im Benrather Stadion mit ihrem 27:9 (14:0, 7:9, 6:0, 0:0) Sieg bei den Düsseldorf Panther ablieferten: Doch eine Football-Feuerwerk stand auch nicht auf der Agenda.

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Quarterback Logan Schrader bringt sich in Position.

Quelle: Sebastian Sendlak

Düsseldorf. Es ging schlicht ums Einkassieren von zwei Punkten, die eine Verbesserung in der Tabelle auf den dritten Platz möglich machten. Ruhig und sich ihrer Stärken bewusst, gingen die Kieler beim Schlusslicht zur Sache und hatten die Angelegenheit auch bis knapp gegen Ende des zweiten Quarters souverän im Griff. Dann brachte man durch etliche Strafen die Hausherren in Scoring Position, zweimal verpatzte Quarterback Clark Evans exzellente Chancen, eine Handbreit fehlte jeweils zum Erfolg; ein Fieldgoal war die kleine, aber ungemein bejubelte Lösung. Dann fumbelte Kiels Spielmacher Logan Schrader den Ball, die Panther sicherten sich das Leder kurz vorn der Canes-Endzone. Aziz Rebai schließlich fing einen Evans-Kurzpass zum 9:21 – damit ging es in die Pause. Aus Hamburg kam indes ungünstige Kunde: Zur Halbzeit führten dort die Dresden Monarchs mit 49:7 bei den Huskies, damit waren die allerdings nur verschwindend geringen Chancen der Canes auf den zweiten Rang dahin. Die zweite Hälfte begann positiv für Düsseldorf, eine Interception brachte sie wieder in Ballbesitz und die Panther wurden selbstbewusster. Strafen gegen Kiel brachten ihnen weiteren Raumgewinn. Die Canes murrten, der Spielfluss litt und das Konzept funktionierte nicht, wie gewünscht. Die Panther-Defense griff nun auch immer mutiger zu, da halfen nur noch die Technik und der Speed von McClendon und die Cleverness von Quarterback Schrader. Der lief nach einem geschickten Fake selbst zum 26:9 über die Goal-Linie, der PAT ging daneben. Zerfahren blieb das vierte Quarter, und immer wieder Raumstrafen gegen die Gäste. Inzwischen war offensichtlich, dass Runningback McClendon nicht mehr ins Getümmel geschickt wurde. Für ihn übernahm Daniel Reinhardt, der sich gut verkaufte. Überhaupt kam jetzt bei den Wirbelstürmen die Zeit der Backups, die den Matchgewinn dann sicherten. Kiel erreichte damit den dritten Platz, weil die Berlin Rebels in Braunschweig unterlagen.

Die Süd-Meisterschaft sicherte sich erneut Schwäbisch Hall, die Unicorns gewannen bei Frankfurt Samsung Universe mit 35:28, daher ist Frankfurt als Südzweiter im Viertelfinale Gastgeber für die Baltic Hurricanes.

Statistik

Düsseldorf Panther – Kiel Baltic Hurricanes 9: 27 (0:14, 9:7, 0:6, 0:0).

1.Quarter: 0:7 Touchdown (TD) Benedikt Englmann nach 34-Yards-Pass von Logan Schrader; Zusatzpunkt (PAT) Englmann; 0:14 TD Christopher McClendon nach 9 Yards-Pass von Schrader, PAT Englmann. 2. Quarter: 0:21 TD Schrader nach 52-Yards-Lauf, PAT Englmann; 3:21 Fieldgoal Daniel Schumacher aus 28 Yards; 9:21 TD Aziz Rebai, PAT vergeben. 3. Quarter: 9:26 TD Schrader nach 15-Yard-Lauf, PAT vergeben. 4. Quarter: keine Punkte. 

Weitere Ergebnisse GFL Gruppe Nord: Hamburg Huskies  - Dresden Monarchs 7:63, Hildesheim Invaders – Berlin Adler 31:15, Braunschweig NY Lions – Berlin Rebels 35:7.

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Playoff-Viertelfinale
Foto: Auch leichtathletische Fähigkeiten zeichnen den Frankfurter US-Quarterback Marcus McDade (links oben) aus, der einen Kader mit insgesamt 24 Neuzugängen anführt.

So eine Performance hat noch kein Aufsteiger in der German Football League hingelegt. Das Team von Frankfurt Universe hat auf Anhieb den zweiten Platz in der GFL-Südgruppe erreicht. Lohn ist das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale am Sonnabend (19 Uhr, Volksbank-Stadion) gegen die Kiel Baltic Hurricanes.

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