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Neuling Hildesheim sorgt für Spektakel

German Football League Neuling Hildesheim sorgt für Spektakel

Zum letzten Heimspiel der regulären Punktrunde in der GFL (German Football League) empfangen die Kiel Baltic Hurricanes am Sonnabend (Kickoff 16 Uhr) im Kilia-Stadion die Hildesheim Invaders. Mit den Eindringlingen aus Niedersachsen stellt sich ein selbstbewusstes Team auf dem Traditionsrasen vor.

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Kiels Runningback Christopher McClendon (Mitte) will gegen die Hildesheim Invaders erneut zum Touchdown laufen.

Quelle: Zelter Media Service

Kiel. Der Liga-Neuling spielte nicht nur eine recht zufriedenstellende Debütsaison, sondern zeigte so manch etablierter Truppe auch ihre Grenzen auf. Ehrgeizig und fast übermütig legten die Hildesheimer los, ihre Auftritte garantierten stets ein Touchdown-Feuerwerk: 49:77 in Dresden, 76:49 bei den Hamburg Huskies, 49:42 bei Berlin Adler – das hatte hohen Unterhaltungswert und sorgte für ordentlich Stimmung auf den Rängen. Ihre aggressive Offense verschaffte sich bei den Kontrahenten sofort Respekt.

Quarterback Zachary Cavanaugh setzt seine Mitspieler nicht nur in Szene, sondern nimmt oft selbst die Beine in die Hand und trug den Ball zu bisher acht Touchdowns. Seine wendigen Runningbacks Reggie Bullock (16) und Phillip Gamble (11) initiieren über die gesamte Saison ein gefürchtetes und erfolgreiches Laufspiel. Wide Receiver Paul Bogdann ist stets eine fangsichere Anspielstation auf dem Feld und auch Christian Fette gehört zu den besten Passempfängern. Nach deutlichen Siegen über die Düsseldorf Panther liebäugelte der Aufsteiger während der Spielzeit mit dem vierten Tabellenrang und der Playoff-Teilnahme, doch die Baltic Hurricanes rückten im Hinspiel mit einem 42:10 im Friedrich-Ebert-Stadion die Dinge zurecht.

Invaders wollen in Kiel ohne Druck aufspielen

Selbiges taten die Hamburg Huskies, die dort ebenfalls als Gewinner vom Platz marschierten. Inzwischen aber garantiert nicht allein die Hildesheimer Offense für allerbesten Unterhaltungswert für die Football-Fans im Stadion, sondern auch die Defense zeigt sich GFL-tauglich: Die Lions Braunschweig mussten beim 42:7-Erfolg am vergangenen Wochenende trotz des deutlichen Ergebnisses sämtliche Register ziehen. Bis zum dritten Quarter stand die Begegnung auf Messers Schneide.

„Die haben wir leicht zur Verzweiflung gebracht“, frohlockte Invaders-Pressesprecher Thomas Goepfert nach der Partie. „Wir können in Kiel befreit und ohne Druck aufspielen, ähnlich wie in Braunschweig. Mal schauen, es soll ein gutes Football-Spiel werden“, blickt Goepfert ebenfalls optimistisch auf die kommende Partie voraus.

Alte Bekannte aus Kieler Sicht stehen an der Seitenlinie der Hildesheimer Gäste: Der 72-jährige Headcoach Joe Roman ist nicht nur einstiger Canes-Defensecoach, sondern ein europaweit anerkannter gewiefter Trainerfuchs, der sicher für seine alte Wirkungsstätte einiges ausgetüftelt haben dürfte. Auch Quarterback-Coach Matt LeFever trug als Spielmacher im Holstein-Stadion 2008 das Canes-Trikot.

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Foto: Ein Trumpf, der stach: Für die Kiel Baltic Hurricanes war Runningback Christopher McClendon in Hamburg einer der Matchwinner.

Die Kiel Baltic Hurricanes konnten am Sonnabend mit der Bürde des unbedingten Erfolgszwangs belastet, das vorletzte Auswärtsspiel der GFL (German Football League) bei den Hamburg Huskies vor 1200 Zuschauern mit 31:19 (14:6, 17:6, 0:0, 0:7) gewinnen, zeigten aber zwei Gesichter.

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