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Rasmus Lauge tanzt auch die Löwen aus

SG Flendsburg Handewitt Rasmus Lauge tanzt auch die Löwen aus

Die SG Flensburg-Handewitt hat die Rhein-Neckar Löwen entzaubert und aus dem Titelrennen in der Handball-Bundesliga endgültig einen Dreikampf gemacht.

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Einfach nicht zu stoppen: Rasmus Lauge findet die Lücke zwischen den Löwen Hendrik Pekeler (li) und Harald Reinkind.

Quelle: dpa

Mannheim. Der Tabellendritte gewann beim Spitzenreiter mit 25:22 (13:13) und verkürzte den Rückstand auf die Löwen auf drei Punkte. Vor Flensburg (33:7) und hinter den Löwen (36:6) rangiert noch Meister THW Kiel (34:6).

Kiel und Flensburg haben noch ein Spiel in der Hinterhand. Der THW könnte am Sonntag mit einem Sieg gegen DHfK Leipzig mit den Löwen nach Punkten gleichziehen. Für den Sprung an die Spitze müsste der Rekordchampion mit 13 Toren Abstand gewinnen. Rasmus Lauge war mit neun Toren bester Flensburger Werfer in der verbissen geführten Partie, die spannend, aber selten hochklassig war. Die Löwen scheiterten immer wieder am starken Gästetorwart Mattias Andersson. Uwe Gensheimer und Mads Mensah Larsen waren mit je vier Treffern erfolgreichste Torschützen des Spitzenreiters.

Nach einem Löwen-Sieg sah es von Anfang an nicht aus. Vor 13200 Zuschauern in der ausverkauften Mannheimer SAP-Arena erwischten die Gastgeber, Vizemeister der vergangenen beiden Jahre, einen schwachen Start und lagen nach 19 Minuten schon mit 5:11 zurück. Flensburg spielte drei Tage nach dem 37:27-Sieg in der Champions League gegen den großen Rivalen aus Kiel selbstbewusst auf. Doch nach 20 Minuten legten die Löwen allmählichen ihre Nervosität ab und schafften durch Europameister Hendrik Pekeler in der 28. Minute zum ersten Mal den Ausgleich (12:12).

Nach der Pause lieferten sich beide Teams ein zähes Ringen mit leichten Vorteilen für die Flensburger. Anders Eggert verwandelte in der 45. Minute seinen fünften Siebenmeter zur 19:17-Führung für die Gäste, die auf 21:17 (49.) erhöhten. Vor allem Andersson und Lauge stellten Gensheimer und Co. immer wieder vor Probleme.

Der SC Magdeburg hat mit einem 31:31 (16:16) beim TSV Hannover-Burgdorf den dritten Auswärtssieg in dieser Saison verpasst. Michael Damgaard (10) und Yves Gravenorst (7) erzielten vor 4100 Zuschauern in der Swiss-Life-Hall die meisten Tore für die Elbestädter. Magdeburg bleibt Tabellenzehnter. Kai Häfner (7) und Runar Karason (6/1) trafen für die Niedersachsen am häufigsten. Der SCM sah nach einem verwandelten Siebenmeter von Robert Weber 53 Sekunden vor dem Abpfiff schon fast wie die Sieger aus. Häfner rettete den Hausherren einen Zähler.nr

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