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Playoff-Halbfinale Anpassen und abliefern

Vier Teams sind noch im Rennen um die deutsche Football-Meisterschaft. Im Playoff-Halbfinale treffen die Kiel Baltic Hurricanes am Sonnabend (17 Uhr) auf die Schwäbisch Hall Unicorns. Mit im Gepäck: Motivation, Zuversicht und frische Erkenntnisse aus dem Viertelfinale gegen Marburg.

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So soll es nach dem Geschmack der Canes auch in Schwäbisch Hall des Öfteren aussehen: Die Kieler Verteidiger Thiadric Hansen, Aaron Boadu und Viliseni Fauonuku (v.li.) stoppen den Marburger Quarterback Chad Jeffries.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. „Ich habe ein sehr gutes Gefühl nach den Trainingseinheiten am Dienstag und Mittwoch“, sagte Canes-Headcoch Marcus Herford. „Schwäbisch Hall macht viele Dinge richtig gut, ich wollte im Training von den Jungs sehen, wie sie auf die gestiegenen Anforderungen reagieren – und sie haben einen sehr guten Job gemacht.“ Bis auf wenige Ausnahmen hatten die Coaches bei den Übungseinheiten alle Spieler zur Verfügung, abgesehen von den Langzeitverletzten sind alle Mann an Bord. Ausnahme: Defensive Lineman Okan Güzel ist nach dem Platzverweis im Viertelfinale (gefährliches Tackle gegen Quarterback Chad Jeffries) für das Halbfinale gesperrt.

„Was Teams wie Schwäbisch Hall so stark macht: Sie machen in allen Bereichen vieles sehr gut“, sagt Herford, der den Fokus aber auf die eigene Vorstellung lenkt. „Die größte Gefahr geht nicht von bestimmten Mannschaftsteilen der Unicorns aus, sondern von uns selbst, wenn wir nicht abliefern. Das beste Beispiel war das Viertelfinale.“ Von Schwäbisch Hall erwartet der Coach vor allem das Unerwartete: „Wir haben einen Plan. Aber sie werden sicher auch einige Dinge tun, auf die wir nicht vorbereitet sind“, sagt Herford. „Wir müssen bereit sein, uns im Spiel anzupassen.“

Aber wie genau sieht der Plan denn aus? „Ich wünschte, ich könnte darauf antworten“, sagt Herford lachend – und verliert dann doch einige Worte. „Er ist sehr offen gehalten, so dass wir schnell reagieren können.“ Das Zauberwort heißt „Adjustments“, diese im Football häufig gebrauchte Vokabel, die die kleinen Stellschrauben beschreibt, an denen die Coaches im Verlauf der Partie drehen können. „Es ist wie im Viertelfinale: Wir müssen nehmen, was sie uns anbieten“, sagt Herford.

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