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Achtung vor den Adlern aus Berlin

Kiel Baltic Hurricanes Achtung vor den Adlern aus Berlin

Das Auswärtsspiel in Berlin könnte für die Kiel Baltic Hurricanes schwerer werden, als es scheint. Denn die Berlin Adler werden hoch motiviert sein.

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Szene aus dem Berliner GFL-Derby Adler gegen Rebels am 22. Mai, Endstand 26:49. Rebels-Running-Back Larry McCoy (weißes Trikot, li.) wird von Adler-Verteidigern eingefangen.

Quelle: imago

Kiel. Ein beliebter Spruch unter Mannschaftssport-Trainern lautet: „Dieser Erfolg ist nichts wert, wenn wir ihn nicht im nächsten Spiel bestätigen.“ Das könnte nun auch Marcus Herford, Headcoach der Baltic Hurricanes, von sich geben. Doch mutmaßlich kennt der vor Saisonbeginn verpflichtete Texaner die deutsche Floskel überhaupt nicht. Und so will der 30-Jährige nach dem glorreichen 10:10 gegen den deutschen Meister Lions Braunschweig die Partie in der German Football League am Sonntag bei den Berlin Adlern (15 Uhr, Poststadion) einfach nur gewinnen. Doch das könnte womöglich schwieriger werden, als es scheint.

Das Hinspiel gewannen die Canes zwar mit 54:21, doch nur eine Woche vor der Überraschung gegen die Lions hatten die Canes beim knappen 52:49-Heimsieg erhebliche Mühe mit dem Tabellenvorletzten Hamburg Huskies. Die Adler werden hoch motiviert sein. Für den Sechstplatzierten (4:10 Punkte) der GFL-Nordgruppe wäre der dritte Saisonsieg wichtig, um Anschluss an Hildesheim (Fünfter, 6:6) und Kiel (Vierter, 7:5) zu halten. Beide haben nach jeweils sechs Spielen nur einen Sieg mehr auf der Habenseite als die Berliner, die bislang Düsseldorf und Hamburg schlugen.

Francois führt in den Statistiken

Der gefährlichste Spieler der Adler ist „Allzweckwaffe“ Devon Francois. Der Amerikaner wird von Headcoach Eric Schramm in Defense und Offense sowie in den Special Teams eingesetzt. Francois führt die Adler-Statistiken sowohl nach Tackles und Interceptions als auch bei den Rushing Yards an und ist mit acht erlaufenen und drei gefangenen Touchdowns sowie zwei Kick Return Touchdowns der erfolgreichste Punktejäger der Hauptstädter. Im Hinspiel am 4. Juni erlief Francois 128 Yards und fing Pässe von seinem jungen Quarterback Paul Zimmermann für 73 Yards und zwei Touchdowns. Nachlässigkeiten wie gegen Hamburg wird sich die Canes-Abwehr um Linebacker Thiadric Hansen also keinesfalls erlauben dürfen, wenn die Braunschweig-Gala werthaltig bleiben soll.

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