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Auch ohne Stegman ist ein Sieg Pflicht

Canes bei Hamburg Huskies Auch ohne Stegman ist ein Sieg Pflicht

Trotz des erneuten, verletzungsbedingten Ausfalls von Quarterback Jared Stegman reisen die Kiel Baltic Hurricanes am Sonnabend (Kickoff 17 Uhr) als klarer Favorit zum Nordderby in der German Football League. Bei den Hamburg Huskies ist ein Sieg im Ringen um den zweiten Tabellenplatz ohnehin Pflicht.

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Assistenzcoach wider Willen: Wie gegen die Berlin Rebels wird Canes-Spielmacher Jared Stegman (Nr. 10, neben Cheftrainer Marcus Herford) sein Team in Hamburg zunächst einmal nur von der Seitenlinie aus unterstützen.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Nach seinem vor drei Wochen erlittenen Bänderriss im linken Fuß wird sich Stegman wie zuletzt beim glücklichen 30:28 über die Berlin Rebels auch im Hammer Park nur bereit halten für den Fall, dass frühzeitig eine Niederlage droht. Cheftrainer Marcus Herford will auf einen Einsatz des 27-Jährigen möglichst verzichten, um dessen Einsatz gegen den Dresden Monarchs am 26. August, dem mutmaßlichen „Endspiel“ um Platz zwei in der GFL-Nordgruppe, nicht zu gefährden.

Das Risiko ist kontrollierbar

Beim Tabellenschlusslicht erscheint das sportliche Risiko für die Canes kontrollierbar, auch wenn der Erzrivale gegenüber der 0:56-Hinspielniederlage an Schlagkraft gewonnen hat. Die Hamburger holten zuletzt mit dem 21:20 in Hildesheim ihren ersten Saisonsieg und hegen neue Hoffnung, den in die Relegation führenden letzten Platz noch aus eigener Kraft verlassen zu können. Großen Anteil am Aufwärtstrend hat Neuzugang Colby Goodwyn. Der US-Runningback spielte zu Jahresbeginn in der österreichischen Liga für die Blue Devils Hohenems/Vorarlberg und läuft seit Anfang August für die Huskies auf. Bereits in seinem ersten Einsatz gegen Dresden erlief er 130 Yards.

Rang drei kann gesichert werden

Dennoch kann sich niemand bei den Canes eine Niederlage in Hamburg vorstellen. Allerdings sollten sich die Kieler Cracks keine Nachlässigkeiten erlauben wie jene beim 38:14-Sieg Mitte Juli bei den Invaders, als diverse Akteure gedanklich zum Gipfel zwei Wochen später gegen Braunschweig abschweiften und das Team in Hildesheim seine schwächste Saisonleistung bot. „Ich gehe davon aus, dass sich alle Spieler einhundert Prozent auf Hamburg konzentrieren und nicht schon an die Partie gegen Dresden denken“, sagt Herford. Mit dem zehnten Saisonsieg in Hamburg hätten die Canes Tabellenplatz drei vorzeitig gesichert, da die Rebels wie die Kölner nur noch auf neun Erfolge kommen können.

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