23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Canes gegen Rebels reloaded

Football Canes gegen Rebels reloaded

Nur eine Woche nach dem Hinspiel stehen sich in der German Football League (GFL) erneut die Baltic Hurricanes und die Berlin Rebels gegenüber – Ort der Handlung ist diesmal das Mommsenstadion in Berlin-Charlottenburg, Kickoff ist am Sonnabend um 18 Uhr.

Voriger Artikel
Canes Ladies haben Playoffs in Reichweite
Nächster Artikel
Canes ringen Berlin Rebels nieder

Tyler Davis setzte sich am vergangenen Wochenende mehrfach gegen die Rebels-Defense (hier Rory Johnson) durch.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Die Gäste sind in Zugzwang, heißt es doch den begeisternden Auftritt vom 61:15-Touchdown-Feuerwerk zu bestätigen. Die Rebels stehen gleich doppelt unter Druck: Erstens gibt es für sie die hauchdünne Chance, mit einem Sieg und allergünstigster Konstellation doch noch die Playoffs zu erreichen. Zweitens wollen sie um jeden Preis ihrem Anhang eine vernünftige Abschiedsvorstellung geben. Das betont auch Präsident Andreas Riedel: „Hier heißt es für das Team, sich noch einmal anständig zu präsentieren.“ Die Pleite im Kilia-Stadion soll abgehakt sein. „Jetzt werden die Karten neu gemischt. In Kiel war die Angelegenheit wegen verletzungs- und urlaubsbedingter Ausfälle ganz schön auf Kante genäht“, erklärt Riedel. „Zudem trat ein Phänomen auf, das uns fast über die ganze Saison verfolgte – die Truppe wachte einfach erst in der zweiten Hälfte auf.“

 Die Hurricanes jedenfalls erwarten in ihrer letzten Auswärtspartie der Punktrunde heftigen Rebellen-Widerstand. Pressesprecherin Bettina Büll begründet das so: „In Kiel waren sie mit nur 31 Leuten angereist. Zwar hatten sie alle wesentlichen Leistungsträger dabei, aber die Auswechselmöglichkeiten blieben beschränkt. Wir rechnen in Berlin mit einer deutlich größeren Kadertiefe.“ Das Team von Headcoach Stephen Parker wird voraussichtlich in unveränderter Aufstellung antreten können. „Es ist aber immer schwierig, gegen denselben Gegner in der kurzen Zeit die gleiche Top-Leistung abzurufen“, glaubt Büll. Das sieht auch Defense-Coach Dan Disch ähnlich, der ein letztes Aufbäumen der Berliner erwartet: „Es wird wesentlich schwerer werden, als im Hinspiel.“ Da hatte die Abwehr den Gästen keinen Raum zur Entfaltung gelassen, besonders das gefährliche Laufspiel des Tabellenfünften war ziemlich abgemeldet.

 Rein rechnerisch ist immer noch einiges möglich, so könnten die Wirbelstürme durch einen Ausrutscher im schlechtesten Fall noch den dritten Rang einbüßen. Das ist zumindest aus der Sicht der Fans aber schlicht verboten, denn das Kontingent der tolerierbaren Niederlagen ist ausgeschöpft. Jetzt muss ein Erfolg her, um auch den schlimmsten Pessimisten den Wind endgültig aus den Segeln zu nehmen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten: Baltic Hurricanes 2/3