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Umbruch bei den Baltic Hurricanes

Kiel Umbruch bei den Baltic Hurricanes

American Football aus Kiel hat im Vorjahr auch auf internationaler Bühne für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Baltic Hurricanes gewannen am 19. Juli das EFL-Finale, vergleichbar mit dem Europapokal im Fußball, gegen die Badalona Dracs. Nun wollen die Hurricanes diesen Titel unbedingt verteidigen.

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Der 19. Juli 2014 ist in der Geschichte der Baltic Hurricanes wie in Stein gemeißelt: Das Kieler Team gewann den EFL-Pokal auf dem Kilia-Platz gegen die Badalona Dracs aus Spanien.

Quelle: Zelter

Kiel. Am Sonnabend, 16. Mai, Kickoff um 16 Uhr, kommt es zum ersten Auftritt des Kieler Erstligisten in dieser Saison vor eigenem Publikum auf der Anlage des FC Kilia am Hasseldieksdammer Weg. Gegner ist dann in der ersten Vorrunden-Begegnung des EFL-Pokals der niederländische Meister Alphen Eagles.

 Derweil läuft die German Football League (GFL) bereits auf Hochtouren. Bei den Braunschweig Lions mussten die Canes eine 28:38-Niederlage einstecken. Das Team um den neuen Headcoach Stephen Parker zeigte beim deutschen Rekordmeister aber viel Moral, konnte einen 0:21-Rückstand aufholen und brachte den aktuellen Titelträger arg in Bedrängnis. Im zweiten GFL-Spiel konnten die Kieler bei den Hamburg Huskies sich dann mit 32:13 durchsetzen. „Wir haben ein junges Team. Dies war schon recht ordentlich. Wir werden uns in der Saison noch steigern. Geduld ist angesagt“, erklärte Parker.

 Gleich 14 neue Spieler sind auf der Liste des Kaders zu finden. Parker, zuvor Munich Cowboys, brachte vier seiner Schützlinge mit in den Norden. Einer der herausragenden Zugänge kommt derweil aus Österreich. Es ist Andreas Hofbauer, der im Vorjahr bei den Swarco Riders (Innsbruck) eine hervorragende Saison spielte. Der 24-Jährige war zudem erfolgreicher Runningback in der Nationalmannschaft der Alpenrepublik und wurde sogar in die Weltauswahl berufen. Für die Defense konnte Paco Varol verpflichtet werden Der 26-jährige Defenseliner gewann 2014 mit den Braunschweig Lions den German Bowl. Von der Größe her überragt aber Heinz Riemer alle anderen Spieler. Mit einer Körpergröße von 2,10 Meter, zuletzt bei den Cologne Falcons, muss er den Kopf einziehen, wenn es durch eine Tür geht. Dafür verneigen sich die Gegner vor ihm. Trotzdem: Erst wenn das neuformierte Team zusammengewachsen ist, kann es auch oben in der Liga mitwirbeln.

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