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Zahme Panther haben Pranken bekommen

Baltic Hurricanes Zahme Panther haben Pranken bekommen

Vor der Sommerpause in der German Football League (GFL) müssen die Baltic Hurricanes noch einmal die Ausrüstung überziehen. Antreten werden die Kieler Sonnabend bei den Düsseldorf Panthern. Im Benrather Stadion (Kickoff: 18 Uhr) wollen die ihre bislang noch verlustpunktfreien GFL-Nordlichter die „weiße Weste“ unbedingt behalten.

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Stößt wieder zu den Canes: „Dr. Love“ Cedric Charpilloz.

Quelle: Michael Zelter

Kiel. Das Hinspiel gewannen die Canes mit 49:21. Damit sollte die Favoritenrolle geklärt sein. Aber auch nur eigentlich. Die Düsseldorfer haben sich nach dieser Niederlage enorm entwickelt. In der Nordgruppe rangiert das Team auf dem dritten Platz. In sechs Spielen kamen sie auf 240 Touchdownpunkte. Zum Vergleich: Die Canes führen die Tabelle an und verbuchen 278 Punkte nach sieben Begegnungen.

„Das wird ein interessantes Spiel“, sagte Patrick Esume. Der Canes-Cheftrainer klagte über eine umfangreiche Verletztenliste: „Beim Training waren gerade einmal 32 Spieler auf dem Feld und zehn standen am Rand.“ Und dann muss er in Benrath auch noch auf Jeff Welsh verzichten. Der Quarterback ist in die USA geflogen, um bei der Hochzeit seiner Schwester dabei zu sein. „Wir wussten vorher davon, haben aber trotzdem den Vertrag mit ihm abgeschlossen“, betonte Canes-Manager Gunnar Peter. Die Position des Spielmachers übernimmt Aaron Love. Der Passempfänger soll also die Wide Receiver einsetzen – oder selbst mit dem Lederei die Panther umkurven. Die Alternative ist Julian Dohrendorf. Der erfolgreichste GFL-Punktejäger der vergangenen Saison bringt die Erfahrung aus der Jugend mit. Bei den Lübeck Cougars hat er auf dieser Position gespielt. „Natürlich wird es ohne Jeff schwer. Er ist in Europa der beste Quarterback. In Düsseldorf muss Aaron ran. Es wird ein anderes Spiel geben.“

Von den Ausfällen bei den Canes ist auch die Abwehr betroffen. Defensecoach Joe Roman ist um seinen Job nicht zu beneiden. Beispiel Defenseline: Nur Aaron Boadu und Tim Egdmann können eingesetzt werden. Hajo Kortmann und Chris Rieck fehlen berufsbedingt. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Brice Cherif und Alexei Ojghibesov.

Es gibt jedoch auch eine positive Meldung: Cedric Charpilloz wird wie im Vorjahr wieder zum Team stoßen. Bislang war der Arzt, der in Kiel auch als „Dr. Love“ betitelt wird, in der Schweiz gebunden. Eigentlich sollte der Tight End die Offense verstärken. „Vielleicht werden wir ihn in der Defense einsetzen“, sagte Esume, der die Sommerpause herbeiwünscht.

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