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Holstein Kiel will noch sechs Punkte

Saisonendspurt Holstein Kiel will noch sechs Punkte

Fußball-Drittligist Holstein Kiel probiert’s beim letzten Auswärtsspiel dieser Saison auf die harte Tour. Gut 600 Kilometer Distanz zum Aufstiegsspiele-Anwärter Würzburger Kickers (heute, 13.30 Uhr/live in der ARD-Konferenz) absolvierten die Störche per Bus. Dennoch soll maximaler Erfolg folgen.

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Vor der Saison noch Würzburger, jetzt für Holstein erfolgreich: Steven Lewerenz (rechts) freut sich auf die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Quelle: Uwe Paesler (Archivbild)

Würzburg. „Wir gehen so in die beiden letzten Spiele dieser Serie, als bräuchten wir noch jeden Punkt“, versichert Cheftrainer Karsten Neitzel. Soll heißen, ein Spannungsabfall wegen des gesicherten Klassenerhaltes steht auf dem Index der Kieler. Die personellen Voraussetzungen allerdings sind nicht eben günstig. Neben dem bekannten Quartett Kenneth Kronholm, Marlon Krause, Willi Evseev und Dominik Schmidt gesellen sich Sturmspitze Mathias Fetsch (Kapselreizung im Knie) und der Stamm-„Sechser“ Tim Siedschlag zur Ausfallliste. Auch hinter dem Einsatz von Mittelfeld-Techniker Fabian Schnellhardt (Gesäßmuskel-Zerrung) steht noch ein Fragezeichen. Für ihn könnte Milad Salem nach seinem Kurz-Comeback am Vorsonnabend beim 1:0-Heimerfolg gegen VfB Stuttgart II heute seine Startelf-Premiere für Holstein feiern.

Würzburg erinnert an Holsteins vergangenes Jahr

Nach zuletzt sieben Spielen in Folge ohne Niederlage mit nur einem Gegentor hängen in Würzburg die Trauben für die Störche besonders hoch. „Die Leistung der Kickers muss man neidlos anerkennen, die stehen nach einem sehr, sehr guten Jahr zu Recht auf Relegationsplatz drei“, so Neitzel zum bisherigen Abschneiden der Unterfranken, das stark an die grandiose Vorsaison der Kieler erinnert. Neitzel: „Die routinierte Mannschaft bringt wahnsinnige Qualität bei der Arbeit gegen den Ball auf den Platz.“ Basierend auf einer exquisiten Defensive, der nach Gegentreffern zweitbesten der Liga, erarbeite das Team von Bernd Hollerbach „viele Situationen vor dem gegnerischen Tor. Sie sind immer in der Lage, ein Tor zu machen“.

Selbst für den mit zehn Treffern die interne KSV-Torjägerliste anführenden Steven Lewerenz kommt der Höhenflug der Unterfranken überraschend. „Mir war klar, dass sie oberhalb von Rang zehn stehen würden. Der Trainer hat den Kader gut zusammengestellt. Aber Platz drei hätte ich nicht erwartet“, sagt der 24-Jährige, der im Juli des vergangenen Jahres nach zwölf Monaten im Kickers-Trikot noch auf dem offiziellen Mannschaftsfoto der Würzburger posierte, ehe er zwei Tage vor dem Saisonauftakt an die Förde wechselte. Eine Entscheidung ohne negativen Nachklang. „Ich habe ab und zu noch Kontakt zu Bernd Hollerbach. Und regelmäßig mit zwei, drei Spielern. Die haben geflachst, ich solle am Sonnabend mal locker machen“, sagt Lewerenz und lacht.

Party-Crasher-Ruf untermauern

Keine Frage, er gönne Würzburg den Einzug in die Aufstiegsspiele gegen den 16. der Zweiten Liga. Nur halt noch nicht heute. „Das können die zum Saisonabschluss in Magdeburg klar machen. Wir haben noch zwei Spiele und wollen sechs Punkte“, lautet die Kampfansage des Störche-Flügels, der zu gerne den gegen Aue, in Magdeburg, Dresden und Großaspach erworbenen Ruf der Party-Crasher aus Kiel untermauern würde. Verliert Kickers-Verfolger Osnabrück (vier Zähler Rückstand) indes zeitgleich in Chemnitz, hätten die Würzburger – unabhängig vom Ausgang der heutigen Partie – auf jeden Fall Grund zum Jubel.

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Ein Artikel von
Andreas Geidel
Sportredaktion

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