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VfR Aalen wie Darmstadt 98

Dritte Liga VfR Aalen wie Darmstadt 98

Fünf Auswärtssiege, nur zwei Heimerfolge und zwei Remis vor heimischer Kulisse von zwei der vermeintlichen Top-Favoriten – der erste Spieltag der Dritten Fußball-Liga hatte es wahrlich in sich. Holsteins nächster Gegner VfR Aalen hat sich dabei gut geschlagen.

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Volldampf mit Vollmann: Der Trainer des nächsten Holstein-Gegners VfR Aalen verspricht „Kampf bis zur letzten Patrone“.

Quelle: imago/Jan Huebner

Aalen/Kiel. „Der Saisonauftakt hat schon einen sehr interessanten Einblick in die Liga gewährt. Nichts ist sicher bis nach dem Schlusspfiff“, sagt stellvertretend Peter Vollmann.

Der Cheftrainer des kommenden Holstein-Gastgebers VfR Aalen (Sonnabend, 14 Uhr) zählte mit seinen Farben selbst zu den ersten Gewinnern. Das 2:1 beim SV Wehen Wiesbaden mit den Ex-Störchen Torsten Fröhling auf der Bank und Manuel Schäffler im Sturmzentrum wollte der 58-Jährige indes nicht überbewerten. „Wir gehen weiter davon aus, dass es für uns bis zum Ende des Spieljahres eng bleibt mit dem Klassenerhalt“, so der ehemalige Holstein- und SVWW-Coach. Inklusive der zwei U19-Akteure stehen Vollmann nach eigenen Angaben gerade einmal 19 Feldspieler zur Verfügung.

 Geschuldet sei dieser Umstand nicht zuletzt des weiter abgespeckten Etats. Auf knapp unter zwei Millionen Euro beziffert er das Budget, das der Profi-Mannschaft zur Verfügung stünde. In der vergangenen Serie seien das immerhin noch 2,4 Millionen Euro gewesen. „Wir gehen einen sehr, sehr riskanten Weg. Wir sind so etwas wie Darmstadt 98 der vergangenen Bundesliga-Saison, werden aber zum Erreichen unserer Ziele bis zu letzten Patrone kämpfen“, verspricht Vollmann.

 Bei der Konkurrenz hoch gehandelte Klubs wie der Chemnitzer FC und Holstein Kiel gehen mit deutlich höherem Finanzaufwand als der VfR Aalen an den Start, mussten sich jedoch mit Unentschieden begnügen. Die Störche mit dem ehemaligen Vollmann-Musterschüler Dominick Drexler spielten trotz bester Torchancen nur 1:1 gegen den FSV Frankfurt, die „Himmelblauen“ aus Sachsen mit dem Parade-Sturm Daniel Frahn/Anton Fink kamen gegen die SG Sonnenhof Großaspach (mit den Nordlichtern Oliver Zapel auf der Bank und Marlon Krause als Vorzeigekämpfer im Mittelfeld) über eine Nullnummer nicht hinaus. „Ich habe mich schon vor der Saison kaum getraut, einen Favoriten zu nennen. Die Mannschaft, die zuerst 44 Punkte auf dem Konto hat, kann froh sein und besitzt gute Chancen auf die vordersten Ränge“, so Vollmanns Orakel.

 Den Paukenschlag des ersten Spieltages setzte Fortuna Köln mit Ex-Storch Maik Kegel. Das 3:0 beim 1. FC Magdeburg vor knapp 18000 Zuschauern lässt auch die KSV Holstein die Ohren spitzen. Denn nach Gastspiel auf der ostschwäbischen Alb in Aalen empfangen die Störche im Rahmen einer Englischen Woche am kommenden Dienstag (19 Uhr) zunächst Aufsteiger Lotte (3:0-Triumphator bei Werder Bremen II) und müssen dann am 13. August (14 Uhr) zur Fortuna an den Rhein.

 Großes Kino bot zudem der VfL Osnabrück, der nach 5468 Tagen erstmals wieder beim ewigen Rivalen Preußen Münster als Sieger den Rasen verließ. Das goldene Tor für die Niedersachsen köpfte Halil Savran nach präziser Flanke des langjährigen Holstein-Angreifers Marc Heider.

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