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Bangen um Capitano Czichos

Einsatz ungewiss Bangen um Capitano Czichos

Schrecksekunde am Donnerstagmittag: Kurz vor Ende der Übungseinheit des Fußball-Drittligisten Holstein Kiel humpelt Kapitän Rafael Czichos vom Rasen, wird am Seitenrand sofort von den „Physios“ behandelt. Die am frühen Abend veröffentlichte Diagnose verheißt nichts Gutes.

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Immer hart am Mann: Rafael Czichos (li.), hier gegen Nedim Hasanbegovic (Weiche), könnte in Magdeburg wegen akuter Oberschenkelbeschwerden fehlen.

Quelle: imago/objectivo

KIEL. Oberschenkelreizung, Einsatz im Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg am Sonnabend (14 Uhr) ungewiss.

Das Abschlusstraining heute ab 10 Uhr soll Chefcoach Markus Anfang letzte Aufschlüsse geben, ob sein Innenverteidiger mit an Bord des um 12.30 Uhr abfahrenden Mannschaftsbusses sitzen kann. Definitiv fehlen werden beim Duell des Tabellenfünften aus Kiel (14 Punke) beim Zehnten (13 Punkte), für das bis gestern schon über 13000 Tickets verkauft wurden, Patrick Kohlmann (Rückenbeschwerden), Evan Nyarko (Knieblessur) und Miguel Fernandes (Schlüsselbeinbruch). Tim Siedschlag ist nach seiner bakteriellen Infektion zwar noch geschwächt, ackert aber schon wieder im Kreis des Teams und könnte zum Kader zählen.

 Dass sich ab Spieltag zehn allmählich die Spreu vom Weizen im Klassement trennt, weiß auch Anfang. Dennoch misst der 42-Jährige dieser Erkenntnis ebenso eher geringe Bedeutung bei wie der besten Tabellenplatzierung zu diesem Zeitpunkt seit drei Jahren (2014: Rang 15/neun Zähler; 2015: Platz 16/neun Punkte) oder dem in der Geschichte der Dritten Liga einmaligen Fakt, dass Platz zwei und elf nur vier Zähler trennen. „Wir schauen vor allem darauf, dass wir die Inhalte, die wir den Spielern vermitteln wollen, auf den Platz bekommen. Dann wird auch der Rest stimmen“, sagt Anfang. Wohl wissend, dass positive Ergebnisse zum Gelingen dieses Unterfangens durchaus hilfreich sind: „Mit Blick auf die Resultate dürfen wir nicht viel jammern.“

 Den 1. FC Magdeburg, mit drei Siegen am Stück die „Mannschaft der englischen Woche“, bewertet Anfang als „robuste Truppe, die ein gutes und schnelles Umschaltspiel beherrscht“. Die mit Manuel Farrona Pulido und Torjäger Christian Beck zwei starke Offensivkräfte in ihren Reihen habe und die nach den jüngsten Erfolgen gerade zu Hause die Zuschauer im Rücken wisse. Auf der Gegenseite sind die Störche unter seiner Leitung auswärts noch ungeschlagen (3:1 in Paderborn, 0:0 in Duisburg). Bei beiden Auftritten waren die Kieler von Beginn an hellwach. Anders als in den Heimpartien gegen Osnabrück (0:1) und Mainz II (3:0), als jeweils der erste Durchgang verschlafen wurde. „Bei mir ändert sich gar nichts in fremden Stadien. Und in den beiden letzten Heimspielen war in der ersten Halbzeit auch nicht alles katastrophal“, sagt Anfang beschwichtigend. Getreu dem Motto seiner Spielidee: Ball flach halten.

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