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Herkulesaufgabe beim Spitzenreiter

Holstein spielt in Heidenheim Herkulesaufgabe beim Spitzenreiter

Wer macht am Sonnabend den größeren Schritt: Der 1. FC Heidenheim in Richtung Meisterschaft oder Aufsteiger Holstein Kiel auf dem Weg zum ersehnten Nichtabstieg? Im Drittliga-Duell (14 Uhr) des Tabellenführers gegen den Tabellen-15. sind die Rollen eindeutig verteilt.

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Quelle: Matthias Hermann (Archivbild)

Kiel. Holstein-Trainer Karsten Neitzel sagt dennoch: „Wir wollen so schnell wie möglich die restlichen Punkte für den Klassenerhalt holen. Der Rahmen in Heidenheim sollte dafür Ansporn genug sein.“ Ein namhafter Gegner, frühlingshafte 17 Grad auf der Ostalb, 13000 erwartungsfrohe Zuschauer und ein überzeugender Heimsieg im Rücken: Die Zeichen vor dem Holsteiner Gastspiel in Baden-Württemberg (ab 14 Uhr im NDR-Livestream) erinnern stark an die vor dem misslungenen Ausflug vor zwei Wochen nach Osnabrück. „So ein Kollektivversagen darf uns nicht noch einmal passieren“, fordert Holsteins Sportlicher Leiter Andreas Bornemann. Und Neitzel mahnt: „Das 0:4 beim VfL ist uns Warnung genug. Außerdem möchte ich nicht noch einmal nach einem Spiel hören, dass bei uns irgendwie die Spannung abgefallen sei.“

Ohne Marc Heider (Muskelfaserriss) und den gesperrten Fabian Wetter wird Neitzel seine Mannschaft, die auf Rang neun der Rückrundenwertung mit nur sieben Punkten weniger als der FCH geführt wird, auf mindestens zwei Positionen verändern. Für Linksverteidiger Wetter dürfte Winterzugang Kevin Schulze ins Team rücken. Heider könnte durch den ausgeliehenen Finnen Mika Ääritalo ersetzt werden. Im Gedächtnis beider Trainer ist das Hinspiel in Kiel fest verankert. „Der FCH ist eine über Jahre hinweg gewachsene Truppe. Aber schon damals haben wir gezeigt, dass wir Paroli bieten können“, sagt Neitzel in Erinnerung an das unglückliche 0:1.

FCH-Trainer Frank Schmidt schlägt zwar in die gleiche Kerbe, macht aber keinen Hehl aus der Zielsetzung seiner Truppe: „Wir sind gewarnt vor Kiel, aber mit jedem Spiel mehr wird unser Wille größer, die Entscheidung im Aufsteigskampf herbeizuführen.“ Deutlicher formuliert es FCH-Mittelfeldakteur Marcel Titsch-Rivero: „Kiel ist noch nicht durch. Klar rechnen die sich was aus. Aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es für Holstein bei uns nichts zu holen gibt.“

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