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Gutzeit bat zum ersten Spielchen

Holstein Kiel Gutzeit bat zum ersten Spielchen

Die erste Übungseinheit unter Trainer Thorsten Gutzeit war für die Neuen seit einer Stunde vorüber. Und da saßen sie nun: sechs gut gelaunte, junge Männer, allesamt frisch gebackene Fußball-Profis beim Regionalligisten Holstein Kiel.

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Das Ziel heißt Aufstieg: Holstein-Trainer Thorsten Gutzeit (rechts) mit seinen derzeitigen Neuzugängen (von links): Andy Hebler (Energie Cottbus II), Christopher Kramer (Holstein U23), Gerrit Pressel (HSV II), Marcel Schied (Hansa Rostock) und David Urban

Quelle: mol

Kiel. Vor ihnen: Einige wissbegierige Journalisten und eine ungewisse Zukunft. Doch wenn es nach dem Sextett geht, steht das Ergebnis ihrer Kieler Premieren-Saison längst fest: der Aufstieg in die Dritte Liga.

Holsteins Sportlicher Leiter Andreas Bornemann tut es, Geschäftsführer Wolfgang Schwenke ebenfalls, und spätestens seit gestern Vormittag darf auch den spielenden Angestellten das „A“-Wort über die Lippen gehen. Die offizielle Sprachregelung gab im Kreis der „Frischlinge“ Marcel Schied vor: „Zunächst soll der Staffelsieg her, dann erfolgreiche Relegationsspiele. Ein anderes Ziel als der Aufstieg ist für uns gar nicht zu vertreten“, sagte er. Einer wie Schied darf das. Der Ex-Rostocker erzielte im für einen Trainingsauftakt äußerst intensiven Freundschaftsspielchen nicht nur das erste Tor. Die Vita des 28-Jährigen schmücken zudem 178 Zweitliga-Partien und somit ein dralles Paket an Erfahrung. Topleistungen künftig in den Viertliga-Niederungen zum Besten geben zu müssen, bereitet Schied keine Magenschmerzen: „Natürlich ist es schöner, in der Münchner Allianz-Arena zu spielen. Aber ich habe mich bewusst für Holstein entschieden, und nun werde ich alles für unser Ziel geben.“

Neben dem ehemaligen Cottbuser Duo Andy Hebler (23; „Ich freue mich tierisch, in Kiel zu sein“) und David Urban (20; „Kiel arbeitet unter Erstliga-Bedingungen“) komplettierten Gerrit Pressel (21; HSV II), Marcel Gebers (26; VfB Lübeck) und Christopher Kramer (22; Holstein U23) die Runde. Dass den „Störchen“ weiterer Zuwachs in den Horst flattern wird, gilt als sicher. Noch haben die KSV-Macher ihre Personalplanungen nicht abgeschlossen. Derzeit umfasst das Aufgebot 19 Profis. Allerdings: „Einen Kader mit 25 Spielern wie in der vergangenen Saison wird es nicht geben“, schränkte Holstein-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke ein. Was nichts mit seiner Untätigkeit in den vergangenen Tagen zu tun hat. Der ehemalige Handball-Nationalspieler musste wegen eines Knorpelschadens unter das OP-Messer und ist derzeit mit Gehhilfen unterwegs.

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