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Keine Zeit für trübsinnige Gedanken

Heimspiel gegen Zwickau Keine Zeit für trübsinnige Gedanken

Das Abschlusstraining des Fußball-Drittligisten Holstein fand am Donnerstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Motto des Interims-Trainerduos Ole Werner/Hannes Drews: Uneingeschränkte Konzentration auf das Heimspiel gegen Aufsteiger FSV Zwickau.

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Geben am Sonnabend noch einmal die Richtung der Profis vor: Holsteins Interims-Duo Ole Werner (li.) und Hannes Drews.

Quelle: uwe paesler

Kiel. Aus ihrem zwiegespaltenen Seelenleben machen die Übergang-Coaches, die am Sonnabend (14 Uhr) mit hoher Wahrscheinlichkeit das erste und zugleich vorerst letzte Mal bei einem Drittligaduell der Störche in verantwortlicher Mission auf der Bank sitzen werden, derweil kein Geheimnis. „Das Gute an der Situation ist, dass wir kaum Zeit hatten, uns darüber Gedanken zu machen. Vielleicht passiert das am Montag“, sagt der 28-jährige Werner.

 Nach Informationen dieser Zeitung soll die Suche nach einem Nachfolger für den am 16.August freigestellten Karsten Neitzel, der am Sonnabend als TV-Experte für den MDR in Chemnitz fungieren soll, kurz vor dem Ende stehen. Am kommenden Dienstag könnte die Vorstellung des neuen Impulsgebers erfolgen. Werner und Drews wollen sich weder von den an der Gerüchtebörse kursierenden Namen noch von Terminen irritieren lassen. „Wir versuchen Spaß an dem zu haben, was wir machen. Und das wollen wir auch der Mannschaft vermitteln“, beschreibt Werner stellvertretend seine Berufs-Philosophie. Teil eins ihres Auftrages sei mit dem 2:0-Pokalsieg beim ETSV Weiche erfüllt, nun soll ein möglichst gutes Ergebnis gegen die Westsachsen folgen.

 Der 34-jährige Drews hat Zwickau am Montag beim 0:1 im DFB-Pokal gegen den HSV vor Ort beobachtet. „Robust und zweikampfstark, eine typische Ostmannschaft eben“, lautet seine Erkenntnis. Auch von der jüngsten 0:3-Drittliga-Schlappe des FSV gegen Wiesbaden mag sich das Gespann nach Auswertung des Videomaterials nicht blenden lassen. „Zwickau war da besser als beim 3:1 gegen Bremen. Die haben eine brutale Qualität bei zweiten Bällen und bei Standards. Das Spiel wird über Eins-gegen-Eins-Situationen entschieden“, so Werner.

 Dem eigenen Anhang wird Überraschendes in Aussicht gestellt. „Sowohl personell als auch strategisch“, so Werner. Beim Auftritt an der dänischen Grenze agierten die Störche in einem neuen, variablen 4-3-3-System. Die dort angeschlagen pausierenden Außenverteidiger Patrick Herrmann und Patrick Kohlmann sind wieder einsatzbereit. Fehlen werden gegen Zwickau Milad Salem (erst seit Donnerstag im Mannschaftstraining), Dominic Peitz (Aufbautraining), Manuel Janzer (muskuläre Probleme), Eidur Sigurbjörnsson (Außenbandriss), Miguel Fernandes (Schlüsselbeinbruch) und Saliou Sane (Gelb-Rot-Sperre vom 0:1 bei Fortuna Köln).

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