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Alexander Bieler ist gekommen, um zu bleiben

Holstein Kiel Alexander Bieler ist gekommen, um zu bleiben

Holstein Kiels Neuzugang Alexander Bieler will in Kiel „nicht nur um den Klassenerhalt kämpfen.“ Der 23-Jährige ist gekommen, um zu bleiben. Die Vertragslaufzeit von drei Jahren bewertet der Mann mit der Erfahrung von 39 Zweitligapartien als Wertschätzung seitens des Klubs. Und als persönliche Herausforderung.

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Kopf hoch, Blick für den Mitspieler, Ball spielen: Alexander Bieler im Testspiel von Holstein Kiel in dieser Woche beim TSV Klausdorf (9:0).

Quelle: Sonja Paar

Kiel. 186 Meter groß, blonde Haare, Augenfarbe blau – nor-disch by nature. Doch Alexander Bieler, Neuzugang des Fußball-Drittligisten Holstein Kiel, ist in Oberhausen geboren. Kam erst über die Stationen MSV Duisburg, Borussia Mönchengladbach und SV Sandhausen an die Ostsee. Mehr noch: Vor dem Engagement bei den Störchen hatte der 23-jährige Mittelfeldspieler „absolut überhaupt keinen Bezug zu Kiel“. Heute sagt Bieler: „Es gefällt mir super hier. Und das nicht nur, weil der Verein einen absolut professionellen Rahmen in allen Belangen bietet.“

Bieler ist gekommen, um zu bleiben. Die Vertragslaufzeit von drei Jahren bewertet der Mann mit der Erfahrung von 39 Zweitligapartien als Wertschätzung seitens des Klubs. Und als persönliche Herausforderung. „Das oberste Ziel ist natürlich nicht, in dieser Zeit nur um den Klassenerhalt zu kämpfen.“

Schon im vergangenen Winter hatte es eine Anfrage aus Kiel gegeben. Bieler war nach einem guten ersten Jahr beim Zweitligisten SV Sandhausen (27 Spiele/drei Treffer) in seiner zweiten Saison in der Kurpfalz etwas ins sportliche Abseits geraten (zwölf Einsätze/ein Tor). Nach einem Besuch in Kiel Anfang April war die Entscheidung schnell getroffen. „Die Verantwortlichen haben sich wirklich intensiv um mich bemüht.“ In einer kleinen Haushälfte in Quarnbek mit Garten und weiten Feldern dahinter fühlt Bieler sich mit Freundin Celina („Wir kennen uns seit der fünften Klasse. Sie studiert BWL“) und dem zehn Monate alten Golden-Retreiver Sammy pudelwohl.

Auch taktisch betritt Bieler Neuland. Nein, die von Cheftrainer Karsten Neitzel präferierte Strategie der Mann-orientierten Arbeit gegen den Ball über das ganze Feld habe er vorher nicht gekannt. Doch „die Praxis ist leichter als die Theorie per Videostudium“. Seine Rückennumer 8 ist dabei Programm. „Diese Stellung im zentralen Mittelfeld war schon in der Jugend meine Lieblingsposition. Vor allem wenn ich einen defensiveren Spieler wie Dominic Peitz hinter mir weiß.“

Auch Neitzel sieht seinen neuen Kreativspieler in der richtigen Spur. Sagt aber auch: „Alex muss noch den direkteren Weg zum gegnerischen Tor suchen.“ Bieler, im Duisburger und Gladbacher Nachwuchs ausgebildet, nimmt den Hinweis auf: „Es stimmt, vielleicht muss ich ab und an noch eigensinniger werden. Bislang lagen meine Stärken eher in der Tor-Vorbereitung.“

In früheren Tagen hatte der Jungprofi sich geschworen, nie seine Heimat, das erweiterte Ruhrgebiet, zu verlassen. Der Beruf verordnete ihm ungeahnte Wege. „Das ist kein Problem mehr“, versichert Bieler. Lediglich bei der Frage Fischbrötchen oder Currywurst/Pommes bleibt er Oberhausen treu. Felsenfest.

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