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Anfang will die Chancenverwertung verbessern

Holstein Kiel Anfang will die Chancenverwertung verbessern

Am Sonnabend (14 Uhr) das Heimspiel gegen Werder Bremen II, danach die Auswärtshürden SV Wehen Wiesbaden und Preußen Münster – drei Siege am Stück würden dem Fußball-Drittligisten Holstein Kiel trotz der 0:1-Niederlage in Magdeburg zum Monatsbeginn einen goldenen Oktober bescheren.

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Zwar gelingt Dominick Drexler (Mitte) in dieser Szene gegen Mainz II sein zweiter Saisontreffer, in anderen Partien zeigte der zuletzt überragende Mittelfeldakteur häufig Schwächen vor dem gegnerischen Tor.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Auch Störche-Cheftrainer Markus Anfang spricht im Konjunktiv von einem Riesensprung als positive Konsequenz einer kleinen Serie. Trennen den Tabellen-Elften von der Förde und den Zweitplatzierten VfR Aalen nach zehn Spieltagen doch lediglich drei Zähler.

 Eine Punktevorgabe macht der 42-Jährige seiner Mannschaft indes nicht. „Ich will jedes Spiel gewinnen“, zitiert der gebürtige Kölner aus dem Naturgesetz aller Fußballlehrer. Natürlich setze auch er seinen Profis Etappenziele: „Diese beziehen sich allerdings vor allem auf die Umsetzung von Trainingsinhalten.“ Flexibilität bei Ballbesitz und bei der Arbeit gegen den Ball, das sei einer seiner Ansprüche aus dem strategischen Blickwinkel.

 Das Resultat des knapp achtwöchigen Wirkens des neuen Holstein-Gespannes Anfang/Tom Cichon kann sich durchaus sehen lassen. Spieldominanz und attraktive Kombinationen zeugen von höchstem Drittliga-Niveau. Die sukzessive Umstellung von Mann- auf Raumdeckung hat dem kollektiven Abwehrverhalten nicht geschadet. Mit sieben Gegentoren stellen die Störche die zweitbeste Defensive der Konkurrenz. Was fehlt, ist die Ergebnis-Konstanz, die selbst erzielten Tore als zählbarer Ausdruck der Überlegenheit. 13 „Buden“ sind es bislang, gut und gerne 20 hätten es bei einem besseren Verhältnis von Chancen und Ertrag sein können. Allein der ansonsten überragende Dominick Drexler besaß in Magdeburg vier Hochkaräter. Ein Problem, das schon Anfang-Vorgänger Karsten Neitzel Kopfzerbrechen bereitete.

 „Vieles kann man sich im Training erarbeiten. Nicht nachzustellen ist aber die Drucksituation im Spiel“, sagt Anfang und verweist auf den Begriff „Trainingsweltmeister“. Der Coach vertraut der Macht der Psychologie, will „emotionale Anker setzen. Wir erinnern die Spieler daran, was das für ein mieses Gefühl in Magdeburg war und was für ein gutes nach dem 3:1 in Paderborn“.

 Welche Startelf am Sonnabend bei der Mission „Heim-Dreier Nummer vier“ auflaufen wird, will Anfang erst nach dem heutigen Abschlusstraining (13.30 Uhr) entscheiden. Bis auf Patrick Kohlmann (Rücken) können alle Spieler eingesetzt werden.

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Ein Artikel von
Andreas Geidel
Sportredaktion

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