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Erhalt des Teamgeistes größte Herausforderung

Holstein Kiel Erhalt des Teamgeistes größte Herausforderung

Vor dem Trainingsauftakt des Fußball-Drittligisten Holstein Kiel (Mittwoch, 14.30 Uhr/Projensdorf) gab sich Cheftrainer Karsten Neitzel kämpferisch: „Ich habe richtig Bock“. Das Relegations-Drama von München sei Geschichte, müsse im Kopf abgehakt sein, so Neitzel.

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In ihm lodert schon wieder das Feuer: Holstein-Cheftrainer Karsten Neitzel vor dem Trainingsauftakt der Störche.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Entgegen seiner Gewohnheit habe er seinen Urlaub in der Heimatregion Freiburg ohne Laptop und Block verbracht.  Auch das Video von der bitteren, den Nicht-Aufstieg besiegelnden 1:2-Last-Minute-Niederlage in der Allianz Arena habe sich Karsten Neitzel nicht angesehen – und werde dies auch nicht nachholen.

 Mit 20 Feldspielern und zwei Torhütern will Karsten Neitzel am Mittwoch in sein drittes Spieljahr bei den Störchen starten. Mit von der Partie sollen dabei die Neuzugänge Rafael Czichos (Erfurt), Denis Weidlich (Rostock), Fabian Schnellhardt (Duisburg), Manuel Janzer (Heidenheim) und Louis Mandel (eigene U19) sein. Der vom VfL Osnabrück an die Förde gewechselte Milad Salem muss aufgrund eines verletzungsbedingten Trainingsrückstandes noch rund zehn Tage lang ein Individualprogramm absolvieren. Für den möglicherweise zum Regionalliga-Aufsteiger TSV Schilksee wechselnden Chris Kröhnert soll ein neuer dritter Torwart hinter dem Gespann Kenneth Kronholm/Niklas Jakusch verpflichtet werden. Dazu scheint der vorzeitige Abschied des Dänen Mikkel Vendelbo – wie berichtet – besiegelt zu sein. Gut möglich, dass diese Lücke durch Innenverteidiger Dominik Schmidt von Preußen Münster geschlossen wird. „Wir werden noch ein oder zwei neue Spieler holen“, sagte Neitzel gestern.

 Von der Qualitätssteigerung innerhalb der Trainingsgruppe ist Neitzel trotz des Verlustes unter anderem von Kapitän Rafael Kazior (Werder Bremen II) überzeugt. Eine Garantie für das Wiederholen des dritten Platzes der Vorsaison sei dies indes keineswegs. Den Teamgeist trotz des verschärften Konkurrenzkampfes als oberste Prämisse zum sportlichen Erfolg beizubehalten, sei die größte Herausforderung bei der Arbeit mit dem neu formierten Kader (zurzeit sechs Neuen stehen acht Abgänge gegenüber). Dass die die Störche mit hoher Wahrscheinlichkeit von den Drittliga-Teams auf den Thron des Aufstiegsfavoriten gehoben werden, besorgt Neitzel dagegen weniger. „Das wäre keine Bürde. Das haben wir uns erarbeitet.“

 Neu im Trainerstab ist seit Dienstag offiziell der 36-jährige Patrick Borger. Der ehemalige Keeper des FC St. Pauli soll künftig als hauptamtlicher Torwartcoach arbeiten. Dessen zeitlich ob der Doppelaufgabe überlastete Vorgänger Carsten Wehlmann (42) wird sich auf die Führung der Scouting-Abteilung konzentrieren.

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Ein Artikel von
Andreas Geidel
Sportredaktion

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Foto: Nachdem der Aufstieg in die 2. Liga knapp verpasst wurde, geben sich die Fußballer von Holstein Kiel zum Trainingsstart bescheiden.

Nachdem der Aufstieg in die 2. Liga knapp verpasst wurde, geben sich die Fußballer von Holstein Kiel zum Trainingsstart bescheiden. Einen erneuten Angriff auf die Tabellenspitze möchte niemand ausrufen.

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