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Rafael Kazior zurück in Kiel

Holstein Kiel Rafael Kazior zurück in Kiel

Am vergangenen Sonnabend wurde Rafael Kazior in der Halbzeitpause des DFB-Pokalspiels des Fußball-Drittligisten Holstein Kiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) offiziell aus dem Kreis der Störche verabschiedet. Am Sonnabend um 14 Uhr betritt der ehemalige „Capitano“, der insgesamt fünf Jahre in Diensten der KSV stand, wieder den Rasen des Holsteinstadions.

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Patrick Breitkreuz (FC Energie Cottbus, 8, r.) im Zweikampf mit Rafael Kazior (SV Werder Bremen II, 32)

Quelle: imago sportfotodienst

Kiel/Bremen. Dann als Mannschaftsführer des Drittliga-Aufsteigers Werder Bremen II. Über seine Gefühle vor der Rückkehr und mögliche Bedenken, die Kabinen zu verwechseln, spricht der 32-jährige Rafael Kazior in diesem Interview.

Frage: Herr Kazior, am vergangenen Sonnabend gab’s ein großes Wiedersehen im Holsteinstadion. Ihr Trainer und ebenfalls ehemalige Holstein-Profi Alexander Nouri flachste mit dem Ex-Kollegen Thorsten Rohwer während der Spielbeobachtung auf der Tribüne. Sie mussten viele Hände schütteln. Hatten Sie noch einen langen Abend in Kiel?

 Nein, nein. Ich war nach dem Abpfiff noch kurz im VIP-Raum. Dann ging’s mit meiner Freundin schnell zurück nach Bremen.

 Wie bewerten Sie den Pokalauftritt Ihrer ehemaligen Kieler Kollegen, welche Erkenntnisse nehmen Sie für das Duell gegen die Störche mit?

 Ehrlich gesagt, eine detaillierte Spielbeobachtung war nicht das Ziel meines Besuches. Ich habe mich einfach nur gefreut, wieder einmal in Kiel zu sein und habe das Spiel gegen die Stuttgarter genossen, ohne mich auf irgendwelche Dinge besonders konzentrieren zu müssen.

  Sie haben mit Werder II den Punktspielauftakt in Rostock gewonnen, danach die Heimpartie gegen Cottbus verloren. Auf welchem Niveau bewegt sich Ihr Team aktuell?

 Das ist bei einer so jungen Mannschaft immer schwer zu sagen. Auch die Tabelle ist nach zwei Spieltagen wenig aussagekräftig. Es bleibt bei dem alten Spruch: Wir denken nur von Spiel zu Spiel. Wir wollen in Kiel dort anknüpfen, wo wir in Rostock aufgehört haben. Das ist unser Maßstab.

  Auf welcher Position bringen Sie Ihre Stärken auf dem Feld ein?

 Ich habe auf vielen Positionen gespielt. In Rostock in der ersten Halbzeit im Sturm, in der zweiten auf der „Sechs“. Gegen Cottbus eine Stunde lang im Angriff. Ich versuche, zu helfen, wo ich helfen kann. Aber wir müssen erst einmal abwarten, ob ich in Kiel überhaupt mitspiele. Die Konkurrenz in unserem Kader ist groß.

  Welche Gefühle beschleichen Sie vor der Rückkehr als Spieler? Können Sie sich schon vorstellen, in die Gästekabine abbiegen zu müssen?

 Ich bin schon lange im Profigeschäft dabei, habe schon häufiger gegen Ex-Vereine von mir gespielt. Diesmal ist es ein wenig anders, weil der zeitliche Abstand seit dem Relegations-Rückspiel in München am 2. Juni ziemlich kurz ist. Aber die Werder-Kabine werde ich schon finden. Ich freue mich auf die Rückkehr. Doch auf dem Rasen sind wir für 90 Minuten Gegner. Ich bin jetzt Werder Bremen. Und da ist mein Ziel natürlich, die drei Punkte mit an die Weser zu nehmen.

 Ist Ihr Engagement bei Werder bislang ausschließlich auf das Drittliga-Team beschränkt oder haben Sie schon auf anderen Ebenen des Klubs reingeschnuppert?

Ich bin als ganz normaler Spieler der U23-Mannschaft angestellt. Und damit habe ich derzeit auch genug zu tun. Dadurch, dass Alex Nouri in der Woche seinen Lehrgang zur DFB-Trainerlizenz absolviert, bin ich mitunter bei uns in die Trainingsgestaltung eingebunden. Aber auch das ist eher selten der Fall.

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Ein Artikel von
Andreas Geidel
Sportredaktion

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