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Schäffler wieder Halle-Schreck?

Holstein Kiel Schäffler wieder Halle-Schreck?

Ein Festakt vor den Feiertagen? Im letzten Spiel des Jahres empfängt Fußball-Drittligist Holstein Kiel Freitagabend (19 Uhr) den Halleschen FC. Der besondere Anreiz: Mit einem „Dreier“ überflügeln die Störche ihren Kontrahenten in der Tabelle.

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Der Holstein-Stürmer und sein Trainer: Manuel Schäffler (oben li.) erzielte in den vergangenen 180 Minuten gegen Halle vier Tore. Weitere Treffer heute Abend wären das passende Geschenk. Schließlich feierte Karsten Neitzel (re.) gestern seinen 48. Geburtstag.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Das spezielle Flair: Die Flutlicht-Atmosphäre, in der die Kieler auf Drittliga-Ebene bislang sehr erfolgreich abgeschnitten haben. „Ich spiele lieber abends im Holsteinstadion als bei Tageslicht. Man hat das Gefühl, dass die Spieler dann tatsächlich ein wenig schneller sind“, sagt KSV-Cheftrainer Karsten Neitzel.

 Der feierte gestern seinen 48. Geburtstag. Und wünscht sich naturgemäß den erst dritten Heimsieg in dieser Saison: „Wenn man mit einem Erfolgserlebnis in die kurze Winterpause geht, wäre das schön für alle, die es mit Holstein halten. Ein emotionaler Zusatzpunkt.“ Dafür wollen die Störche-Profis noch einmal alle Energien mobilisieren. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen der Kreativkräfte Fabian Schnellhardt (Einblutung in die Gesäßmuskulatur) und Maik Kegel (Wadenbeschwerden), die beide zur Wochenmitte wieder am Mannschaftstraining beteiligt waren.

 Holstein gegen Halle, das waren stets vor Leidenschaft knisternde Duelle. Wie vor exakt vier Jahren, als es um die Tabellenspitze in der Regionalliga ging – ebenfalls an einem Freitagabend, ebenfalls unter Flutlicht. 0:0 endete am 16. Dezember 2011 die packende Schlammschlacht vor 8287 Zuschauern. Vier Tage später warfen die Störche den Bundesligisten Mainz 05 aus dem DFB-Pokal. Dessen Hauptrunde trotz der diesjährigen Halbfinale-Pleite auf Landesebene gegen den VfB Lübeck erneut zu erreichen, könnte ein Ziel der Kieler in der 18-teiligen Restserie sein. Dazu bedarf es minimal Drittliga-Rang vier.

Hauptsache: Tore!

 Für die nötigen Tore könnte heute Abend Störche-Stürmer Manuel Schäffler sorgen. Beim jüngsten Hallenser Gastspiel an der Förde schnürte er einen Dreierpack zum 3:0-Endstand, zuletzt beim 2:0-Auswärtstriumph der KSV sorgte er als „Halle-Schreck“ für die Führung. „Wer die Tore schießt, ist mir letztlich egal“, sagt Neitzel auch mit Blick auf die saisonale Flaute des Angriffs-Trios Schäffler, Marc Heider und Saliou Sane (zusammen vier „Buden“ und vier Torvorlagen). Heute gegen 11.30 Uhr werden sich die Kieler mit einer leichten Einheit für den Abend präparieren. Danach geht’s ins Tageshotel, wo mit bewegten Bildern Stärken und Schwächen des HFC präsentiert werden. „Die haben mit Bertram und Osawe keine schnellen, sondern sehr schnelle Angreifer. Wir dürfen nicht in deren Konter laufen“, warnt Neitzel.

 Beachtliche zehn Punkte haben die Störche aus den vergangenen fünf Partien eingefahren. Ein Ausbau dieses Trends gegen das in fremden Gefilden bislang nur einmal siegreiche Team von HFC-Coach Stefan Böger hätte nicht nur für das Tabellenbild positive Folgen, sondern auch für die Stimmung auf der KSV-Weihnachtsfeier am Sonnabendabend. Tags darauf beginnt für die Profis der Weihnachtsurlaub, ehe bereits am 3. Januar (14 Uhr) das erste Training des neuen Jahres auf dem Programm steht.

Verfolgen Sie das Spiel hier im KN-KSV-Liveticker.

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Ein Artikel von
Andreas Geidel
Sportredaktion

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KSV-HFC 0:4
Foto: Konsterniert: Fabian Schnellhardt konnte die bittere 0:4-Niederlage von Holstein Kiel kaum fassen.

Das Jahr endet für den Fußball-Drittligisten Holstein Kiel wie die Saison für ihn begonnen hatte: Mit einem fulminanten Heimspiel-Frust! 0:4 hieß es im Juli gegen Mainz II, 0:4 (0:2) auch an diesem rabenschwarzen Freitagabend gegen den Halleschen FC.

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