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Uwe Stöver vor dem Absprung?

Holstein Kiel Uwe Stöver vor dem Absprung?

Sieben Punkte aus den vergangenen drei Spielen, den Klassenerhalt vor Augen – eigentlich gute Voraussetzungen für den Fußball-Drittligisten Holstein Kiel, um die restlichen sechs Saisonspiele ruhig und konzentriert abarbeiten zu können. Ein Störfeuer kommt indes vom 1. FC Kaiserslautern.

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Uwe Stöver an seinem Arbeitsplatz auf der Holstein-Geschäftsstelle in Kiel-Projensdorf. Vielleicht zieht er bald aus.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel/Kaiserslautern. Der Zweitligist hat sich am Montag mit sofortiger Wirkung von Vorstandschef Stefan Kuntz getrennt und seine Führungsebene neu strukturiert. Ein Kandidat für den Posten des Sportvorstands: Uwe Stöver, seit Anfang des Jahres Sportchef bei der KSV Holstein.

 Nach übereinstimmenden Medienberichten steht der 49-Jährige gemeinsam Marc Arnold (Manager von Eintracht Braunschweig), Ralf Becker (Ex-Scoutingchef beim VfB Stuttgart) und Ex-Nationalspieler Fredi Bobic auf der Liste der Kandidaten für die neue Position des Sportchefs in Kaiserslautern, die spätestens zum 1. Juni besetzt werden soll. „Wir sind positiv gestimmt, in den nächsten Wochen einen neuen sportlichen Leiter vorstellen zu können. Wir sind in den Verhandlungen sehr weit vorangeschritten“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Nikolai Riesenkampff.

 Ein Dementi, das mögliche Missverständnisse vollständig ausschließt, hat Uwe Stöver gegenüber unserer Zeitung nicht formuliert. „An solchen Spekulationen beteilige ich mich nicht. Das habe ich in der Vergangenheit nicht getan und werde das auch in Gegenwart und Zukunft nicht tun“, sagte der gebürtige Wuppertaler, der von 1. Juli 2002 bis 28. September 2003 die zweite Mannschaft der Roten Teufel in der Regionalliga Süd trainiert hatte. „In solchen Situationen werden immer viele Namen gehandelt. Ich konzentriere mich auf Holstein Kiel. Das ist meine Aufgabe in den nächsten zwei Jahren. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen“, ergänzte der Ex-Profi, dessen Vertrag in Kiel bis 30. Juni 2018 läuft. Stöver, der bei Holstein auch als Vizepräsident firmiert, war zuvor sechs Jahre lang Sportchef des Zweitligisten FSV Frankfurt.

 Beim 1. FC Kaiserslautern wird der langjährige Coca-Cola-Manager Thomas Gries (53) neuer Marketing- und vorübergehend auch Vorstandschef. Nach dem Willen des Aufsichtsrats soll es beim viermaligen deutschen Meister künftig drei gleichberechtigte Vorstandsmitglieder geben. Der Posten des Vorstandsvorsitzenden soll aus der Satzung gestrichen werden. Nach den Verpflichtungen von Gries und Finanzchef Michael Klatt soll der frühere FCK-Profi und aktuelle Aufsichtsrat Mathias Abel beim Tabellenelften der Zweiten Liga bis maximal Ende Mai kommissarisch als Sportvorstand fungieren.

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Holstein Kiel
Foto: Uwe Stöver ist erst seit Anfang des Jahres Geschäftsführer Sport bei Holstein Kiel.

Auch am Dienstag blieben die Fragezeichen zur Zukunft von Uwe Stöver unbeantwortet. Der Geschäftsführer Sport des Fußball-Drittligisten Holstein Kiel (seit 1. Januar im Amt, Vertrag bis 30. Juni 2018) soll wie berichtet Kandidat für die vakante Position des Sportlichen Leiters beim 1. FC Kaiserslautern sein.

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