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Unentschieden zwischen Störchen und Löwen

Holstein Kiel in der Relegation Unentschieden zwischen Störchen und Löwen

Im Relegations-Hinspiel zwischen Holstein Kiel und TSV 1860 München kamen die Störche nicht über ein Unentschieden (0:0) hinaus.

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Störche und Löwen trennten sich 0:0.

Quelle: Koenig/Eibner-Pressefoto

Kiel. Kein Sieg für die KSV Holstein, aber die Hoffnung auf die Zweite Fußball-Bundesliga lebt weiter: In einem Kampfspiel kamen die Störche vor 9812 Zuschauern im ausverkauften Holsteinstadion gegen Zweitligist 1860 München zwar nicht über ein 0:0 hinaus, doch dieses Ergebnis erhält dem Drittliga-Dritten im Relegations-Rückspiel am kommenden Dienstag (20.30 Uhr) die Aufstiegschance.

„0:0 ist nicht so schlecht. Die Mannschaft hat kontrolliert gespielt und wenig zugelassen. Ich bin nicht so unzufrieden“, erklärte Holstein-Trainer Karsten Neitzel, während sein Münchner Kollege Torsten Fröhling von einem „gefährlichen Ergebnis“ sprach. „Es war ein Spiel, das über die Leidenschaft ging“, meinte der ehemalige Holstein-Coach, der vor dem Anpfiff etliche alte Weggefährten herzlich begrüßte.

Holstein Kiel trifft in der Relegation im Hinspiel auf die Löwen aus München.

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Den Münchnern war anzumerken, dass sie die desaströs verlaufene Saison unbedingt mit einem Happy End abschließen wollen. Der Einsatz der Löwen stimmte, die besonders in der ersten halbe Stunde durch Valdet Rama zwei, drei Mal gefährlich vor das Kieler Tor kamen. Rama war nach verbüßter Gelbsperre ebenso wie Abwehrspieler Gary Kagelmacher in die Startelf zurückgekehrt. Gegen die engagierten Störche beschränkte sich 1860 in der Folge zunehmend darauf, die Partie zu kontrollieren. Das funktionierte auch, obwohl die Gastgeber in der zweiten Halbzeit etwas mehr Druck entwickeln konnten. Da aber beide Abwehrketten gut funktionierten, gab es kaum nennenswerte Chancen. In der 29. Minute flog ein Kopfball von Manuel Schäffler sogar ins Netz, aber Rafael Kazior sollte nach Auffassung von Schiedsrichter Florian Meyer  zuvor Christopher Schindler gestoßen haben.

In der Schlussphase versuchte Karsten Neitzel mit der  Hereinnahme von Patrick Breitkreutz, Jaroslav Lindner und Fiete Sykora noch einmal alles in der Offensive, doch auch diese Maßnahmen brachten nicht den gewünschten Erfolg. Damit ist klar: In München müssen die Kieler am Dienstag zumindest ein Tor schießen, um in die Zweite Liga aufzusteigen. Spätestens im Elfmeterschießen – und dann eins mehr als die Löwen.

Holstein Kiel: Kronholm — Herrmann, Krause, Wahl, Kohlmann - Siedschlag (78. Lindner), Kegel, Vendelbo, Kazior — Schäffler (86. Sykora), Heider (69. Breitkreuz) TSV 1860 München: Eicher — Kagelmacher, Bülow, Schindler, Wittek - Adlung, Stahl — Simon (54. Vollmann), Rama, Bandowski (80. Hain) - Okotie (55. Wolf)

Schiedsrichter: Meyer (Burgdorf) — Zuschauer: 9812 (ausverkauft) -  Gelbe Karten: Vendelbo / Okotie, Stahl, Wittek

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