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Klasse Kieler Kennenlernspiel

Holstein siegt 11:0 Klasse Kieler Kennenlernspiel

Erster Test des neuen Spieljahres, erster standesgemäßer Sieg des neu formierten Fußball-Drittligisten Holstein Kiel. 11:0 (8:0) hieß es am Freitagabend für die Störche beim chancenlosen SH-Liga-Absteiger SV Henstedt-Ulzburg.

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Dominick Drexler (Mitte) gelang das schönste Tor des Tages: Per Lupfer über SVHU-Keeper Fin Drews landete der Ball zum 4:0 im Henstedt-Ulzburger Netz.

Quelle: Sönke Ehlers

Henstedt-Ulzburg. Für KSV-Cheftrainer Karsten Neitzel eine „ordentliche Einheit“ nach sechs intensiven Trainingstagen: „Heute ging es darum, die Fehlerquote gering zu halten, sich kennenzulernen und Tore zu machen. Das haben die Spieler vernünftig gemacht.“

 Zwar zog das sich am Himmel abzeichnende Gewitter zunächst vorbei am Beckersberg-Stadion. Doch im Strafraum des Sechstligisten schlug es anfangs wie Blitz und Donner ein. Miguel Fernandes und Mathias Fetsch hatten bereits nach vier Minuten zwei Mal für die Profis aus Kiel getroffen. Die hatten am frühen Nachmittag noch eine „Schicht“ in heimischen Gefilden mit dem Schwerpunkt Standardsituationen absolviert.

 Auf dem gut präparierten Rasen hingegen probten die Störche die gepflegte Ballzirkulation. Mit Dominic Peitz als „Sechser“ und dem Ex-Sandhausener Alexander Bieler – seiner Rückennummer acht entsprechend eine Position offensiver. Bis auf Dominik Schmidt und Torwart Kenneth Kronholm (beide Individualtraining) sowie Reservekeeper Bernd Schipmann brachte Cheftrainer Neitzel alle Kader-Akteure zum Einsatz.

 Wie auch Dominick Drexler, der in der 27. Minute mit dem schönsten Tor des Tages seine gute Leistung krönte. Nach einer exquisiten Ballstafette landete die Kugel über den vor Ehrgeiz strotzenden Milad Salem beim Neuzugang aus Aalen. Der hatte den in der vergangenen Saison von Fabian Schnellhardt bekleideten Part als verkappter Außenspieler übernommen und in dieser Szene analog zum Duisburger Supertechniker den Ball per sehenswertem Lupfer zum 4:0-Zwischenstand im Netz des SVHU versenkt. Fetsch fühlte sich inspiriert, doch sein Hackentrick wurde zur Beute des besten Akteurs der Verbandsliga-Truppe von Trainer Jan „Faxe“ Jacobsen, Torwart Fin Drews.

 Immer stärker wurde in Halbzeit zwei der in Durchgang eins noch seichte Landregen. Trotzdem zeigte das neue Team nach der Pause den gleichen Torhunger wie die Vorgänger. Doch mit einer Mischung aus Pech (Lewerenz, Lattenfreistoß/73.) und mangelnder Kaltschnäuzigkeit mussten sich die Störche mit „nur“ noch drei weiteren Treffern begnügen. „In solchen Spielen holt man sich die Sicherheit für die Punktspiele“, übte Neitzel leichte Kritik.

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