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Holstein Kiel: Nullnummer als Lichtblick

0:0 beim VfR Aalen Holstein Kiel: Nullnummer als Lichtblick

Fußball-Drittligist Holstein Kiel hat nach zwei Niederlagen in Serie am Sonntag mit einem 0:0 beim Zweitliga-Absteiger VfR Aalen wenigstens einen Teilerfolg erzielt. Mit nunmehr acht Punkten aus acht Spielen verbesserte sich die Mannschaft auf Tabellenplatz 14.

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Holstein Kiel hat sich 0:0 vom VfR Aalen getrennt.

Quelle: Frank Molter

Aalen. War das 0:0 beim Zweitligaabsteiger VfR Aalen für den zuletzt arg gebeutelten Fußball-Drittligisten ein Punkt fürs Selbstvertrauen? Oder waren es mit Blick auf die Feldüberlegenheit, das klare Plus in Sachen Ballbesitz und Chancen zwei auf der Ostalb liegen gelassene Zähler? Selbst Störche-Kapitän Maik Kegel mühte sich um eine passende Antwort: „Da kann man geteilter Meinung sein. Auf jeden Fall war der Auswärtspunkt wichtig. Das Wichtigste war, dass hinten wieder die Null gestanden hat. Daran müssen wir jetzt im Heimspiel gegen Rostock anknüpfen.“

Nach elf Gegentreffern in den vergangenen vier Partien mit drei Niederlagen und einem Remis begann Holstein Kiel 840 Kilometer von der Förde entfernt vor rund 80 Schlachtenbummlern derart couragiert, als gäbe es das düstere Tabellenbild gar nicht. Dort rangieren die Kieler nur zwei Zähler vom ersten Abstiegsrang entfernt. „Die ersten 25 Minuten waren hochklassig von uns“, konstatierte Holstein-Cheftrainer Karsten Neitzel später - um im Folgesatz festzustellen: „Wir haben versäumt, ein Tor zu machen. Wir fahren mit einer Zufriedenheit nach Hause, sind aber enttäuscht vom Ergebnis.“

Manuel Schäffler (3., 9. 21.), Dominik Schmidt (8.), Steven Lewerenz (57., 59., 61.) sowie Fabian Schnellhardt (66.) besaßen die besten Möglichkeiten zur Kieler Führung. Wie gefährlich allerdings ohne eigenen Treffer dieser Tanz auf der Ergebnis-Rasierklinge war, zeigte die 90. Minute. Als Rafael Czichos, der ein starkes Debüt in der Kieler Innenverteidigung bot, in letzter Sekunde im eigenen Strafraum per Grätsche gegen Dominick Drexler klären musste.

Der Aalener Angreifer hatte zuletzt beim 4:0-Triumph des Zweitligaabsteigers in Cottbus noch überragt. Gegen die im Verbund stabile Störche-Defensive hatte Drexler außer dieser Szene wie seine Kollegen kaum etwas anzubieten. Weshalb auch VfR-Trainer Peter Vollmann erklärte: „Das war unser schlechtestes Heimspiel. Und das lag an der Leistung Holsteins. Kiel war die bessere Mannschaft. Wir sind nur hinterhergelaufen Das Beste für uns war heute das Ergebnis.“   

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Ein Artikel von
Andreas Geidel
Sportredaktion

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