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Störche-Warnung vor Fink

Holstein Kiel empfängt Chemnitz Störche-Warnung vor Fink

Pflicht erfüllt, folgt nun die Kür? Der Chemnitzer FC hat sich rechtzeitig vor dem heißen Saisonendspurt und dem Gang zum Tabellenzweiten Holstein Kiel (Sonnabend, 14 Uhr) aller Abstiegssorgen entledigen können. Von Michael Thiele

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In Jubelpose: Frank Löning und Anton Fink (re.) nach dem 2:1-Sieg gegen Erfurt.

Quelle: imago sportfotodienst

Chemnitz. Nach sehr starkem Saisonstart und zwischenzeitlichem Abrutschen in das Mittelmaß der Dritten Fußballliga, haben die „Himmelblauen“ rechtzeitig zurück in die Erfolgsspur gefunden und mit mittlerweile 49 Punkten ihr Ticket für ein weiteres Drittligas-Spieljahr gebucht.

 „Wir freuen uns auf die Partie gegen Kiel, denn jetzt wird man sehen, ob es uns gelungen ist, wieder die nötige Konstanz zurückzuerlangen“, kommentiert CFC-Trainer Karsten Heine den derzeitigen Lauf des Liga-Siebten. Aus den jüngsten fünf Partien holte seine Elf stattliche 13 Punkte und erwies sich dabei für die Aufstiegsaspiranten Energie Cottbus und Preußen Münster obendrein als Spielverderber. Neben dem 2:2 bei den Lausitzern ließ der CFC vor allem durch seinen 3:2-Sieg in Münster, den ersten Auswärtssieg nach 206-tägiger Durststrecke, aufhorchen. „Kiel spielt eine beeindruckende Saison und steht zu Recht oben. Doch auch uns haben die letzten Erfolge genügend Selbstvertrauen gegeben“, verdeutlicht Heine, dass sich sein Team vor den Störchen nicht verstecken wird.

 Zumal der CFC trotz seines Durchhängers vor dem Jahreswechsel, als fünf Spiele in Serie verloren gingen, nach den Kielern über die zweitbeste Defensive der Liga verfügt. Dafür fehlte zumeist in der Offensive die nötige Durchschlagskraft. Gerade einmal vier Mannschaften unterbieten aktuell die Torausbeute des CFC, der bisher auf 37 Treffer kommt. Einzig Anton Fink macht seinem Ruf als Torjäger par excellence einmal mehr alle Ehre. Der Kapitän erzielte bisher 16 Tore selbst und glänzte fünfmal als Vorbereiter.

 Allerdings machte die Extraklasse Finks das Angriffsspiel bisweilen sehr berechenbar. Was lange Zeit fehlte, war ein adäquater Sturmpartner, der erst in der Winterpause in Frank Löning gefunden wurde. Der Neuzugang von Zweitligist Erzgebirge Aue spielte sich auf Anhieb in die Mannschaft, aus der er mittlerweile kaum mehr wegzudenken ist. „Frank Löning sorgt dafür, dass Anton Fink die nötige Entlastung erhält. Zudem hat er mit vier Toren auch seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt“, freut sich Heine, im Angriff auf zwei Stützen vertrauen zu können. Der 33-jährige Auricher Löning war es auch, der in Cottbus das erste Auswärtstor nach zuvor 972 Minuten ohne Treffer auf des Gegners Platz erzielte. Erst jüngst in Münster und gegen den FC Rot-Weiß Erfurt avancierten Fink und Löning mit ihren Toren zu den Matchwinnern.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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