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Selbstbewusstsein in der Holstein-Filiale

Holstein bei Weiche Selbstbewusstsein in der Holstein-Filiale

Hochgesteckte Saison-Erwartungen, nach vier Spielen aber nur vier Punkte (ein Sieg, ein Remis, zwei Niederlagen) – die Parallelen zwischen dem Fußball-Regionalligisten ETSV Weiche Flensburg und dem Drittligisten Holstein sind offenkundig. Am heutigen Sonnabend kommt es zum Aufeinandertreffen im Landespokal.

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Wichtiger Eckpfeiler im ETSV-Team: Ex-Storch Fiete Sykora (li.) bringt hier Finn Porath vom Hamburger SV in Bedrängnis.

Quelle: imago

Flensburg. Mit einem Unterschied: Weiche-Trainer Daniel Jurgeleit sitzt im Gegensatz zu dem am Dienstag bei den Störchen freigestellten Karsten Neitzel auch am Sonnabend im Viertelfinale des SHFV-Lotto-Pokals an der dänischen Grenze (15 Uhr/Manfred-Werner-Stadion) noch auf der Bank.

Der 52-Jährige, der zwischen 1999 und 2006 als Spieler, Trainer und Manager für Holstein tätig war, hält den Ball mit Blick auf den mäßigen Start ins Spieljahr flach. Verweist auf die Serie 2014/15, in der zum gleichen Zeitpunkt ebenfalls vier Zähler auf dem ETSV-Konto standen und am Ende noch Platz fünf heraussprang. Zudem sei die Verletztenliste mit Fiete Sykora (Muskelverhärtung), Christian Jürgensen (Fußbruch), Marc Böhnke (Schambeinentzündung), Kevin Schulz (Fersenreizung) und Florian Meyer (Meniskus-OP) zuletzt prominent besetzt gewesen.

Doch am Sonnabend stehe ein anderer Wettbewerb auf dem Programm. Und für den hat Jurgeleit die Ziele sehr offensiv formuliert: „Zuletzt standen wir im Zweijahres-Rhythmus im Landespokal-Finale. Jetzt wollen wir jedes Jahr das Endspiel erreichen. Und endlich erstmals den Cup in die Höhe strecken.“

Brisant durch ehemalige Holstein-Spieler

2012 verloren die Flensburger beim VfB Lübeck mit 2:4 nach Verlängerung, 2014 mit 13:14 nach Elfmeterschießen bei Holstein Kiel. Und am 28. Mai dieses Jahres gab’s erneut auf der Lohmühle ein 1:2. Am 12. Oktober 2014 kassierten die Nordlichter ein 0:6 gegen die Störche – ebenfalls im Viertelfinale. Der Sieger des heutigen Duells muss im noch nicht terminierten Semifinale zum VfB Lübeck. Den zweiten Endspiel-Teilnehmer ermitteln der Heider SV und der SV Eichede.

Jurgeleit hofft heute auf die Rückkehr Sykoras und „auf diese eine Chance“. Anders als im Liga-Alltag, in dem „wir zwar gut gespielt haben, aber ohne Ertrag geblieben sind“. Wie bei der Pokal-Generalprobe am Sonntag, als man Lüneburg trotz bester Chancen mit 0:1 unterlag.

Dass der ETSV sich den Ruf einer Holstein-Filiale erworben hat, erhöht die Brisanz der Partie. Sykora, Jürgensen, Schulz, Meyer, Jonas Walter, Nedim Hasanbegovic, Finn Wirlmann, Rene Guder, Tayfun Can, Tim Wulff und Fabian Arndt haben in der Vergangenheit das Trikot der Störche getragen – immerhin fast 50 Prozent des gesamten Kaders.

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