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Auch Lewerenz suspendiert

Holstein gegen Erfurt Auch Lewerenz suspendiert

Nachdem Stürmer Saliou Sane am Mittwoch bis zum Ende seiner Vertragslaufzeit am 30. Juni 2017 aus dem Profikader gestrichen wurde, folgte am Donnerstag die Suspendierung von Flügelspieler Steven Lewerenz. Diese gilt vorerst nur für die Heimpartie gegen Rot-Weiß Erfurt am Sonnabend (14 Uhr).

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Steven Lewerenz wurde suspendiert.

Quelle: Sonja Paar

Kiel.  Die seitens des Klubs allgemein gehaltenen Begründungen für beide Fälle: Disziplinlosigkeiten. Nach Informationen dieser Zeitung soll der 25-jährige Lewerenz unter anderem zu häufig ohne gewichtigen medizinischen Befund kurzfristig seine Teilnahme am Training abgesagt haben. „Gewisse Regeln müssen einfach eingehalten werden“, stellt Markus Anfang klar. Über seine sportliche Zukunft bei der KSV Holstein entscheide Lewerenz selbst mit seinem künftigen Verhalten, so der Holstein-Cheftrainer weiter.

 Eine vom Zeitpunkt her bemerkenswert konsequente Art, um Problem-Profis die Endlichkeit der Komfortzone aufzuzeigen. Denn mit Alexander Bieler, der nach seiner schweren Gehirnerschütterung aus dem Münster-Spiel noch Schonung bedarf, Patrick Kohlmann (erneute Rückenprobleme nach Trainingsbelastung) und Narek Abrahamyan (Fußverletzung) fallen drei Akteure des mit 21 Feldspielern quantitativ nicht eben üppig besetzten Kaders am Sonnabend definitiv aus. Ein großes Fragezeichen steht zudem hinter Kingsley Schindler, der ob seiner ansteckenden Bindehautentzündung bis zum Donnerstag nicht mit der Mannschaft trainieren konnte.

 „Wir sollten den Fokus auf die Spieler legen, die einsatzbereit sind. Die Suspendierungen, Verletzungen und Krankheiten dürfen kein Alibi für das Erfurt-Spiel bieten“, sagt der selbst von einem grippalen Infekt angeschlagene Anfang. Die vergleichsweise schlechte Phase von der 35. bis zur 75. Minute beim jüngsten 1:1 gegen den Tabellenletzten Preußen Münster sieht der 42-jährige Fußballlehrer als Warnung für die künftigen Aufgaben: „In dieser Zeit ging bei uns die Ordnung verloren. Wir sind durcheinander gelaufen. Jeder hat für sich verteidigt. Das darf uns so nicht wieder passieren.“ Dass dazu bei den westfälischen Adlern aus 14 eigenen Eckbällen kein zählbarer Erfolg resultierte, hat Anfang als zweites Manko bei seiner Mannschaft ausgemacht.

 Als aktuelles Positivbeispiel in Reihen der Störche adelte der Coach Manuel Janzer. Der Ex-Stuttgarter hatte sich nach Verletzungspech und Formschwankungen über gute Leistungen in der zweiten Mannschaft für das Drittliga-Team empfohlen und in Münster zur 1:0-Führung getroffen. Ob der 24-Jährige gegen den Tabellen-13. aus Erfurt wie zuletzt als Mittelstürmer oder auf der Außenbahn nominiert wird, entscheidet sich nach dem heutigen Abschlusstraining. Fest steht hingegen für Anfang: „Manuel hat sich seinen Einsatz redlich verdient.“

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Ein Artikel von
Andreas Geidel
Sportredaktion

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Fußball-Drittligist Holstein Kiel kopiert sich zum dritten Mal in Folge selbst: Wie beim 0:0 in Wiesbaden und beim 1:1 in Münster verschenkten die Störche auch am Sonnabend zwei Punkte. Diesmal vor heimischer Kulisse. Das enttäuschende 0:0 vor 4456 Zuschauern hätte nur einen Sieger verdient gehabt: Holstein Kiel!

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